Der große Test: Die beste Schuheinlage gegen Schweißfüße

Ein langer Arbeitstag in den falschen Schuhen kann zu einer stinkenden Überraschung führen. Daher sollte man die richtigen Schuheinlagen auswählen.

Die richtige Schuheinlage kann helfen Schweißfüße zu verringern und dass die Schuhe weniger nach Schweiß stinken. Es gibt viele verschiedene Einlagen auf dem Markt und aus diesem Grund habe ich mir eine Menge dieser Schuheinlagen gekauft und sie mit meinen starken Schweißfüßen getestet. In diesem Artikel habe ich all meine Erfahrungen und meine Empfehlung zu Einlagen gegen Schweißfüßen zusammengefasst und ich hoffe dass ich dir damit helfen konnte.

Wie du deine Schuhe säubern solltest bevor die Schuheinlagen eingelegt werden

Bevor du dich mit den richtigen Schuheinlagen befasst solltest du sicherstellen, dass deine Schuhe gesäubert sind und du die bisherige Schuheinlage entfernt hast. Damit Bakterienstämme die für den Gestank nach Käse(füßen) verantwortlich sind nicht überleben empfehle ich dir die Schuhe zu desinfizieren. So können die Schuheinlagen direkt in eine saubere Umgebung eingebracht werden.

Egal ob im Sport oder im Alltag: Die richtigen Einlegesohlen in den Schuhen helfen gegen stinkende Füße.
Egal ob im Sport oder im Alltag: Die richtigen Einlegesohlen in den Schuhen helfen gegen stinkende Füße.

Dafür hast du drei verschiedene Methoden zur Auswahl:

  • Die Schuhe in der Waschmaschine waschen:

Diese Variante empfehle ich eigentlich immer. Bei einem schonenden Waschgang leiden die Schuhe auch nicht darunter und werden komplett sauber. Damit aber auch die Bakterien getötet werden empfehle ich den Sagrotan Wäsche-Hygienespüler.. Dieser tötet Viren, Bakterien und Pilze bereits ab 20 Grad Waschtemperatur und kann damit perfekt bei einem schonenden Waschgang für die Schuhe verwendet werden.

Nach der Wäsche ist es natürlich wichtig, dass die Schuhe komplett getrocknet werden. Dafür eignet sich natürlich auch ein Timson UV-DryLite.

  • Die Schuhe in die Gefriertruhe legen:

Ja, diese Methode hört sich etwas seltsam an. Trotzdem funktioniert sie – und das sogar gut! Zwar werden die Schuhe dadurch optisch nicht sauber aber viele Bakterien und Pilze sterben bei den Temperaturen ab. Das Ergebnis: Die Schuhe verlieren den typischen Geruch nach Schweißfüßen. Wichtig ist aber, dass die Schuhe nur komplett getrocknet in die Gefriertruhe gelegt werden.

  • Die Schuhe per Hand waschen

Wenn du Angst um deine Schuhe hast oder keine Waschmaschine dann kannst du die Schuhe auch per Hand waschen. Ich empfehle diese Methode zwar nicht aber generell ist es kein Problem. Trotzdem solltest du darauf achten, dass die Schuhe danach wirklich trocken sind.

Die besten Schuheinlagen bei Schweißfüßen

Nun kommen wir zum eigentlichen Thema: Dem Test der Schuheinlagen bei Schweißfüßen. Ich habe für diesen Test insgesamt vier verschiedene Schuheinlagen bestellt und über einen längeren Zeitraum getestet:

Bama Deo Aktiv Sohlen Antibakterielle Barfußsohlen Scholl Einlegesohlen Zedernholz Einlegesohlen

Ich habe die Einlagen jeweils über eine Woche getragen – im Sommer 2017. Heißer Teer, Sonne und Schwitzen also garantiert! Trotzdem habe ich mich aber an meine üblichen Tipps gegen Schweißfüße gehalten. Da ich aber einen extremen Schweißfuß habe haben meine Füße am Ende des Tages und je nach Temperatur natürlich trotzdem geschwitzt.

Bama Deo Akiv Sohlen: Schuheinlage mit Aktiv-Kohle gegen stinkende Schuhe

Bamas Deo Aktiv Einlegesohlen helfen unangenehme Gerüche von den Füßen und den Schuhen fernzuhalten.
Bamas Deo Aktiv Einlegesohlen helfen unangenehme Gerüche von den Füßen und den Schuhen fernzuhalten.

Als erstes habe ich mir die Bama Deo Aktiv Sohlen angeschaut. Diese bestehen aus einer normalen Textilsohle und sind antibakteriell ausgestattet. Besonders sollte man wohl die eingearbeitete Aktiv-Kohle hervorheben. Aktiv-Kohle ist bekannt dafür Gerüche zu neutralisieren und wird zum Beispiel in Dampfabzugshauben in Küchen verwendet um die Gerüche beim Kochen zu neutralisieren.

Dementsprechend große Erwartungen hatte ich beim Schuheinlagen Test gegen Schweißfüße mit den Bama Deo Aktiv Sohlen.

Komfort

Die Schuheinlagen von Bama sind absolut bequem und stören nicht im Schuh. Durch die Textiloberfläche unterscheiden sie sich nicht sonderlich von normalen Schuheinlagen. Weder hat sich die Griffigkeit im Schuh verbssert noch verschlechtert. Auf Amazon sind die Schuhgrößen 36 bis 46 verfügbar (hier klicken) und damit sollten die meisten Schuhgrößen abgedeckt sein. Natürlich kann man die Schuheinlage auch mit einer scharfen Schere genau anpassen wenn man denn möchte.

Die dicke der Schuheinlagen beträgt etwa 3 Milimeter. Durch die gummierte Unterseite verrutschen sie nicht in den Schuhen.

Wirkung gegen Schweißfüße

Die Bama Sohlen sind wirklich nur Schuheinlagen gegen den Schweißgeruch in den Schuhen. Sie haben also keine zusätzliche Wirkung gege das Schwitzen. Durch den angenehmen Textilbezug wird das Schwitzen aber auch nicht forciert.

Wirkung gegen stinkende Schuhe

Dass Aktiv-Kohle fantastisch gegen Gerüche aller Art hilft wusste ich bereits. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Bama Aktiv Sohle, da diese eben Aktiv-Kohle verwendet. Und ich muss sagen: Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Die Schuhe rochen auch nach einer ganzen Woche des Tragens nicht nach Schweiß oder Käsefüßen.

Ich habe sogar einen Test durchgeführt bei dem ich die Schuhe ohne Socken getragen habe – bitte nicht nachmachen wenn du unter Schweißfüßen leidest – und die Schuheinlagen konnten den Geruch komplett neutralisieren.

Preis / Leistung und Fazit

Die Bama Deo Aktiv Deo Sohlen gibt es auf Amazon für etwa 7 Euro. Je nach Gewicht, Laufprofil und regelmäßigkeit schätze ich, dass die Einlagen alle 1 bis 3 Monate ausgetauscht werden müssen. Daher empfinde ich den Preis als sehr günstig für das gebotene.

Antibakteriellen Barfußsohlen von Die Schuhanzieher

Die Barfußsohlen sind Einlagesohlen speziell für Barfußläufer. Da sie antibakteriell sind helfen sie etwas gegen stinkende Füße
Die Barfußsohlen sind Einlagesohlen speziell für Barfußläufer. Da sie antibakteriell sind helfen sie etwas gegen stinkende Füße

Die nächsten Schuheinlagen die ich getestet habe waren die Barfußsohlen von den Schuhanziehern. Schon bei der Bestellung habe ich gesehen, dass diese Schuheinlagen einem etwas anderem Konzept folgen aber ausprobieren wollte ich sie doch einmal. Ziel der Barfußsohlen ist es, auf Socken verzichten zu können und es trotzdem möglichst bequem und angenehm zu haben.

Wer einmal ohne Socken (und mit Schweißfüßen) in Schuhen gesteckt hat weiß, dass man schnell in feuchten Schuhen läuft – einfach unangenehm. In dem Barfußsohlen Test habe ich also wirklich barfuß getestet auch wenn ich das nie empfehle.

Komfort

Die Barfußsohlen fühlen sich wirklich sehr gut an. Laut Produktbeschreibung bestehen sie aus 93% Baumwolle und 7% Polyester – Das Polyester wird vermutlich im Rand sein um die Oberfläche aus Baumwolle zusammen zu halten. Die Schuheinlagen sind sehr weich und passen auch gut in die Schuhe. Beim Komfort kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Wirkung gegen Schweißfüße

Angeblich sollen ja Baumwollsocken gegen Schweißfüße helfen. Meine Meinung dazu könnt ihr im großen Sockentest gegen Schweißfüße lesen. Dementsprechend sicher war ich mir auch, dass die Barfußsohlen auch nicht gegen Schweißfüße helfen. Auch die Idee auf Socken verzichten zu können wird dem Schwitzen auch eher förderlich sein.

Und genau so ist es auch. Die Barfußsohlen helfen nicht gegen das Schwitzen sondern forcieren es eher noch.

Wirkung gegen stinkende Schuhe

Die Barfußsohlen werben mit einer antibakterielle, leicht parfümierte Unterseite aus perforiertem Latexschaum. Angenehm riechen diese. Woher die antibakterielle Wirkung herkommen soll weiß ich jedoch nicht. Trotzdem ist anzumerken: Auch nach einer Woche tragen stinken die Schuheinlagen noch nicht. Gut ist auch, dass die Schuheinlagen bei bis zu 30 Grad in der Waschmaschine waschbar sind. Durch die Oberfläche aus Baumwolle vertragen sie das auch ganz gut.

Preis / Leistung und Fazit

Drei Paar Barfußsohlen kostet auf Amazon aktuell 9 Euro. Der Preis ist wirklich sehr günstig und ich kann weder an der Verarbeitung noch an der Qualität meckern: Ich bin mir sogar sicher, dass man die Barfußsohlen lange tragen kann.

Leider ist keine Wirkung gegen Schweißfüße gegeben und auch bei stinkenden Füßen bin ich mir nicht sicher, ob die Sohlen auch nach mehreren Wochen noch guten Dienst tun. Trotzdem sind die Schuheinlagen für jeden zu empfehlen, der einerseits schwitzige Füße hat, anderseits aber nicht darauf verzichten möchte zum Beispiel im Sommer Barfuß in die Schuhe zu schlüpfen.

Die Scholl Einlegesohlen – Mit HighTech gegen Schweißfüße?

Die Schuheinlagen von Scholl sind die bequemsten Schuheinlagen im Test.
Die Schuheinlagen von Scholl sind die bequemsten Schuheinlagen im Test.

Als nächstes habe ich die GelActiv Scholl Einlegesohlen getestet. Scholl hat dabei verschiedene Sohlen im Angebot. Da ich fast 100 Kilo wiege habe ich mir für die „Work“ Sohlen entschieden da diese das Gewicht des Körpers stärker federn sollen und damit das lange Laufen angenehmer für den Körper und vor allem die Fußgelenke sein soll.

Komfort

Eins vorweg: Die Scholl Einlegesohlen sind mein Komfort-Favorit. Ist aber auch klar denn ich teste sie zwar als Schuheinlagen gegen Schweißfüße und stinkende Füße und Schuhe aber dafür wurden sie nur zweitrangig erfunden. Ziel war es bequeme Einlegesohlen für lange Arbeitstage zu entwickeln. Und hier sind die Scholl Einlegesohlen einfach ideal!

Die Schuheinlagen bestehen aus einem weichen Schaum welcher das Gewicht an der Ferse relativ gut abfedert ohne dass man das Gefühl hat einzusinken.

In der Mitte ist ein gelbes Gelkissen eingearbeitet welches die Fußsohle noch einmal besser unterstützt und dämpft.

Wirkung gegen Schweißfüße

Wenn ich „Gel“ und „Schaumsohle“ höre dann denke ich eigentlich an Schweißfüße. Scholl hat aber mitgedacht und Belüftungslöcher in die Sohle eingebracht.

Die Wirkung ist überraschend gut, hängt aber natürlich auch vom Schuh ab in dem die Einlagen liegen.

Auch hatte ich das Gefühl, dass der Schaum atmungsaktiv ist. Die Wirkung gegen Schweißfüße ist also wirklich als gut zu bewerten.

Wirkung gegen stinkende Schuhe

Hier darf man sich von den Scholl Einlegesohlen nicht zuviel erwarten. Natürlich helfen die Einlagen gegen Schweißfüße und damit auch gegen stinkende Füße. Aber da die Sohlen nicht antibakteriell sind können sie stinkende Schuhe nicht vermeiden.

Preis / Leistung und Fazit

Die Einlegesohlen von Scholl kosten auf Amazon 9,95 Euro. Damit sind sie im mittleren Preisbereich. Dafür erhält man jedoch qualitativ sehr gute Einlagen welche das „Lauferlebnis“ deutlich verbessern. Vor allem für Menschen die beruflich viel Stehen oder Laufen müssen kann ich die Schuheinlagen nur empfehlen.

Das Schwitzen an den Füßen verringern sie auf jeden Fall und durch die gute Belüftung kann eine kleine Verbesserung beim Schweißgeruch in den Schuhen und an den Füßen wahrgenommen werden.

Zederna Zedernholzsohlen und Einlegesohlen

Schuheinlage Zedernholz Schweißfüße Stinkende Füße Schuhe
Die Zedernholzsohle ist mein persönlicher Favorit und hilft nicht nur gegen Schweißfüße sondern auch gegen stinkende Schuhe und Füße.

Nun kommen wir zu den interessantesten (und besten?) Schuheinlagen gegen Schweißfüße die ich getestet habe. Die Zederna Zedernholzsohlen werben konkret dafür gegen trockene Füße aber auch gegen Fußgeruch, Fußpilz und Nagelpilz zu helfen und dass sie Schweißfüße stoppen.

Dass Zedernholz dagegen helfen kann wissen die meisten aufmerksamen Leser meiner Webseite bereits und daher hatte ich wirklich hohe Erwartungen an die Einlegesohlen von Zederna.

Komfort

Wer bedenken hat sich Holz in die Schuhe zu legen dem kann ich nur sagen: Keine Sorge, die Zedernholzsohlen sind bequem. Da sie extrem dünn sind stören sie überhaupt nicht in den Schuhen und auch beim normalen Laufen, Gehen oder Sport stören die Schuheinlagen garnicht.

Sie werden auch nicht rutschig und sind daher vom Komfort optimal. Natürlich haben sie keine dämpfende Wirkung aber damit wird auch nicht geworben.

Wirkung gegen Schweißfüße

Jetzt wird es spannend!

Ich halte es einmal kurz und knapp: Die Zederna Zederholzsohlen sind optimal bei Schweißfüßen! Testweise habe ich einmal alle meine sonstigen Tipps gegen Schweißfüße ignoriert und gänzlich auf die Schuheinlagen gesetzt.

Mein Ergebnis: Die Zedernholzschuheinlagen minimieren das Schwitzen der Füße und ist gegen Schweißfüße meine Empfehlung als Schuheinlage!

Wirkung gegen stinkende Schuhe

Auch gegen Fußgeruch, stinkende Füße und stinkende Schuhe zeigt sich Zedernholz als echter Geheimtipp (Naja, über 200 Bewertungen auf Amazon sind nicht unbedingt ein Geheimtipp)!

Ich habe die Einlegesohlen eine ganze Woche getestet – teilweise auch ohne Socken und beim Sport (hier wieder mit Socken) – und weder die Einlagen noch die Schuhe haben sonderlich gestunken.

Zedernholz ist antibakteriell und kann daher gegen die Bakterien wirken welche den Schweißgeruch verursachen. Auch hier wieder: Ich bin wirklich begeistert.

Preis / Leistung und Fazit

Die Zederna Zederholzsohlen sind etwas teurer als 10 Euro. Daher würde ich euch direkt zu dem Dreierpack auf Amazon raten. Damit kostet das Paar nur 10 Euro.

Trotzdem ist der Preis für die Leistung einfach genial. Die Zedernholzsohlen sind meine Favoriten und helfen wirklich gegen Schweißfüße und stinkende Schuhe (und Füße).

Ein Paar hält in den Lieblingsschuhen etwa 3 Monate – die Sohlen haben auch viel zu ertragen.

Schuheinlagen gegen stinkende Füße und Schweißfüße

Nun habe ich euch vier verschiedene Schuheinlagen vorgestellt. Mein absoluter Favorit sind dabei die Zederna Zedernholzsohlen aber alle vier getesteten Schuheinlagen waren mindestens „gut“ und eine wirkliche Enttäuschung war nicht dabei.

Ich empfehle euch einfach mal verschiedene Sohlen auszuprobieren und nicht den Kopf in den Sand stecken. Ja, Schweißfüße sind nervig aber nur wer handelt kann daran was verändern. Die Sohlen werden euch auf jeden Fall mehr Komfort und (Geh-)Qualität geben. Garantiert!

Käsefüße

Käsefüße - Nervig und stinkig. In diesem Artikel findest du Hilfe und Tipps gegen Käsefüße.

„Deine Füße stinken aber nach Käse – wasch die mal!“ ist ein Satz den wohl jeder mit Käsefüßen schon einmal gehört hat. Die berühmten Käsefüße haben ihren Namen nicht zu unrecht denn der Gestank der Füße erinnert tatsächlich an den von altem Stinkekäse, wie dem berühmten Limburger Käse.

In diesem Artikel erkläre ich euch wie es zu dem Käsefuß-Geruch kommt und was er mit echten Käse gemeinsam hat (wirklich viel!). Natürlich gibt es am Ende auch ganz konkrete Tipps und Methoden um zu verhindern dass deine Füße nach Käse stinken.

Was der Käsefuß und Käse gemeinsam haben

Käsefüße und Käse haben nicht nur den Geruch gemeinsam sondern auch die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind.
Käsefüße und Käse haben nicht nur den Geruch gemeinsam sondern auch die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind.

Tatsächlich haben der Käsefuß und der stinkende Käse so einiges gemeinsam und aus dieser Gemeinsamkeit resultiert auch der ähnliche Geruch. Denn verantwortlich für den typischen Stinkekäse Geruch sind in beiden Fällen das Brevibacterium linens. Diese Bakterien entstehen nicht nur bei der Herstellung von Käsesorten die als Stinkekäse bekannt sind (z.B der Limburger, der Appenzeller oder der Harzer Käse) sondern sorgen auch an den Füßen für den Gestank nach Käse.

Das klingt natürlich etwas eklig wenn man sich vorstellt dass die Bakterien auf den eigenen Füßen eigentlich in eine Molkerei oder Käserei gehören. Trotzdem ist es nicht ungewöhnlich denn unsere Schweißfüße bieten den Bakterien eine perfekte Umgebung:

  • Wärme: An den Füßen hat es eine angenehme Temperatur und besonders in geschlossenen Schuhen welche nicht atmungsaktiv sind können die Bakterien sich wunderbar vermehren
  • Feuchtigkeit: Wer wie ich unter Schweißfüßen leidet der bietet den Bakterien zur Wärme einen gleich doppelt angenehmen Ort um sich auszubreiten. Die andauernde Feuchte ermöglicht es Ihnen auch sich in Socken und Schuhen einzunisten.
  • Nahrung: Achtung, jetzt wird es eklig! Die Bakterien werden an unseren Füßen nämlich auch optimal mit Nahrung versorgt. Sie ernähren sich nämlich von unseren abgestorbenen Hautresten wie z.B der Hornhaut. Diese löst sich bei Schweißfüßen sogar besonders gerne ab!

Wieso die Schweißfüße für Bakterien besonders attraktiv sind wissen wir nun. Wie es aber zu dem Käsefuß kommt und welche Rolle die Bakterien dabei spielen erkläre ich euch im nächsten Absatz.

Wieso Bakterien für den Käsefuß verantwortlich sind

Bakterien die sich von dem Schweiß und Hautzellen ernähren sind für den Käsefuß verantwortlich.
Bakterien die sich von dem Schweiß und Hautzellen ernähren sind für den Käsefuß verantwortlich.

Oft gehen Menschen davon aus, dass unser Schweiß stinkt. Dem ist aber nicht so. Tatsächlich sind es die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind – genauer gesagt ihre Ausscheidungen und die biochemischen Prozesse die während der Verdauung (u.a unseres Schweißes) durchlaufen werden.

Pro Fuß haben wir im Durchschnitt etwa 250.000 Schweißporen welche am Tag bis zu 250ml Schweiß produzieren können.

Mehr als genug Nahrung und Stoffwechselprodukte für Bakterien also. Zwar sind die Brevibakterien für den Gestank hauptverantwortlich aber man geht in der aktuellen Forschung davon aus, dass es sechs verschiedene Bakterienstämme gibt welche unsere Füße bevölkern:

  • Corynebacteria
  • Micrococci
  • Propionibacteria
  • Betaprotebacteria
  • Brevibacteria (Wikipedia)
  • Staphylococci

All diese Bakterienstämme tummeln sich auf unseren Füßen und ernähren sich dort von unserem Schweiß und unseren abgestorbenen Hautzellen. Die enthaltenen Proteine in der menschlichen Haut werden von diesen Bakterien dann Abgebaut. Dabei entsteht zum Beispiel das Gas Methanthiol. Methanthiol riecht nicht nur unangenehm nach verfaultem Gemüse sondern wird deswegen oft als Warngas eingesetzt.

Weitere Abbauprodukte die den Käsefuß-Gestank erzeugen sind:

  • Dimethyldisulfid: Dimethyldisulfid ist ein Stoff welcher dem Pilz Stinkmorchel den Namen und den unangenehmen Geruch gibt.
  • Buttersäure: Die Buttersäure ist eine Säure welche nach Erbrochenem oder alt gewordener, ranziger Butter riecht. Buttersäure wirkt übrigens auf Fliegen sehr attraktiv und zieht diese an.
  • Capronsäure: Der Name der Capronsäure stammt vom lateinischen „capra“ was Ziehe bedeutet ab und wird daher (durch den charakteristischen Gestank nach Ziege) als Ziegensäure bezeichnet.
  • Isovaleriansäure: Ist eine Säure welche nach aktueller wissenschaftlicher Lage immer präsent ist wenn ein Schweißfußgeruch vorliegt und definiert diesen Geruch am markantesten.

Was man gegen Käsefüße machen kann

Wer hat noch Angst die Füße auszuziehen weil das ganze Büro die Käsefüße riecht? Keine Sorge: Meine Tipps helfen gegen Käsefüße.
Wer hat noch Angst die Füße auszuziehen weil das ganze Büro die Käsefüße riecht? Keine Sorge: Meine Tipps helfen gegen Käsefüße.

Nun genug an Theorie und Hintergrundwissen. Doch trotzdem ist dieses Wissen wichtig. Denn wir wollen nicht nur die Symptome (also den Gestank nach Käsefüßen) bekämpfen sondern die Ursache. Und die Ursache sind Bakterien und deren Abfallprodukte.

Wenn man also weiß was das Problem ist kann man Käsefüße gut vermeiden und in Zukunft auf den Gestank weitestgehend verzichten. Dafür ist nur eine gründliche Hygiene und einige Tipps von mir notwendig.

Fußpflege gegen Käsefüße: Den Bakterien die Nahrung entziehen

Fußpflege ist wichtig. Nicht nur bei Käsefüßen sondern auch bei Schweißfüßen. Die Fußpflege nimmt bei Problemen mit Käsefüßen eine besonders große Rolle ein da wir dabei versuchen die Füße von Talg, Schweiß und abgestorbenen Hautschuppen zu befreien. Damit entziehen wir den Bakterien die Nahrung und damit auch die Lebens- und Gestangsgrundlage.

Ich empfehle aus diesem Grund nicht nur tägliche Fußbäder sondern auch das Peelen der Füße um zB die abgestorbene Haut zu entfernen. Dazu eignet sich am besten ein Bad in Kneipp Fußbadekristalle welche dafür sorgen dass der Fuß nicht nur gereinigt wird sondern auch Talgablagerungen und Hautschuppen entfernt werden.

Bakterien durch regelmäßiges Füßewaschen töten

Trotzdem ist es wichtig die Bakterien noch zu töten. Aus diesem Grund empfehle ich ganz einfach eine antibakterielle Seife wie zum Beispiel die Palmolive antibakterielle Flüssigseife.

Die Füße sollten dann am besten in der Früh und am Abend geputzt werden. Aber Achtung! Die Bakterien können auch noch an anderen Orten lauern. Daher ist es wichtig auch die Schuhe richtig zu reinigen damit dort keine Bakterien mehr vorhanden sind. Tägliches Wechseln von Socken sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Übrigens: Hier findest du meine Übersicht der besten Socken gegen Schweißfüße: Die besten Socken bei Schweißfüßen

Fußbäder verhindern Käsefüße und pflegen die Füße

Frische Luft alleine hilft nicht gegen Käsefüße aber die Füße sollten nach einem Fußbad gelüftet werden damit sie komplett trocken sind.
Frische Luft alleine hilft nicht gegen Käsefüße aber die Füße sollten nach einem Fußbad gelüftet werden damit sie komplett trocken sind.

Wer nicht nur etwas Wellness Zuhause möchte sondern auch die Füße pflegen möchte und Käsefüße verhindern will dem empfehle ich Fußbäder. Fußbäder sind besonders nach einem langen Tag geeignet die Füße und die Haut zu entspannen. Außerdem kann die eingeweichte Haut und Nägel dann besser behandelt werden.

Egal ob man stinkende Nägel hat oder zuviel Hornhaut: Nach dem Fußbad lassen sich diese gut schneiden bzw. die Haut entfernen.

Bei Fußbädern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich empfehle in den meisten Fällen ein Fußbad mit den  Kneipp Fußbadekristalle welches durch die antiseptische Wirkung des Salzes sehr gut gegen Käsefüße hilft.

Schluss mit den Käsefüßen

Wenn du dich an diese Tipps hälst kannst du deine Käsefüße schnell bekämpfen. Ich empfehle dir noch meinen Artikel über das Verhindern von Schweißfüßen zu lesen. Dann bist du gut gewappnet gegen Schweiß- und Käsefüße und musst keine Sorgen mehr haben deine Schuhe vor anderen Leuten auszuziehen.

Wieso stinken Füße? (Und wie kann ich das verhindern)

Was kann man gegen stinkende Füße tun?

 

Was kann man gegen stinkende Füße tun?
Was kann man gegen stinkende Füße tun?

„Wessen Füße stinken denn schon wieder so?“ – Eine unangenehme Frage die oft auch garnicht böse gemeint ist. Wer aber unter stinkenden Füßen leidet dem ist das meistens sehr unangenehm und peinlich. Aber trotzdem: Stinkende Füße (oder auch Bromodosis genannt) ist ein Problem welches jeder Mensch bekommen kann. Es kann peinlich sein aber auch störend und eine Belastung. Die Hauptursache für stinkende Füße sind Schweißfüße und damit verbunden Infektionen mit Fuß- oder Nagelpilz sowie Bakterien.

Um zu erklären was man gegen stinkende Füße machen kann beschäftigen wir uns erst einmal mit der Frage wieso Füße stinken.

Wieso Füße stinken und schwitzen

Wer Sport macht schwitzt aber besonders an den Füßen sorgt das oft für Gestank.
Wer Sport macht schwitzt aber besonders an den Füßen sorgt das oft für Gestank.

Obwohl wir in der heutigen Zeit viel tun um (vom Sport einmal abgesehen) möglichst nicht zu schwitzen übernimmt das Schwitzen viele wichtige Funktionen im menschlichen Körper.

Denn der Schweiß ist nicht nur dafür da die Haut mit einer gewissen Feuchtigkeit zu versorgen sondern auch um unsere Körpertemperatur bei Anstrengung oder heißen Wetterbedingungen zu regulieren.

Vor allem in den Füßen übernehmen die Schweißdrüsen noch eine besondere Funktion. So hat sich der Körper daran angepasst barfüßig zu laufen. Da eine leicht feuchte Haut eine höhere Griffigkeit hat dient das Schwitzen an den Füßen also um uns einen sicheren Stand zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist die Konzentration an Schweißdrüßen an den Füßen am höchsten.

Leider tendieren besonders die Schweißdrüßen an den Füßen dazu übermäßig viel Schweiß zu produzieren. Menschen die unter diesem Problem leiden haben einen sogenannten Schweißfuß.

Die Füße schwitzen dann schon oft bei leichter Bewegung, geringer Wärme oder besonders stark bei Nervösität oder Stress. 

Und wieso stinken Schweißfüße besonders?

Ausschlaggebend für den Gestank der Füße welcher oft an Käse erinnert ist nicht der Schweiß sondern Bakterien. Diese Bakterien (vor allem die sogenannten Brevibakterien) ernähren sich von dem Schweiß. Über Ihre Verdauungsorgane wird der Schweiß zerteilt und sie geben eine breimäßige Masse ab welche sich zwischen den Zehen sammelt und den charakteristischen Käsefußgestank hat.

Der Grund für stinkende Füße sind also Bakterien und deren Ausscheidungen.

Wer lange die gleichen Schuhe trägt wird oft mehr Probleme mit stinkenden Füßen bekommen.
Wer lange die gleichen Schuhe trägt wird oft mehr Probleme mit stinkenden Füßen bekommen.

Die Ursachen für stinkende Füße

Die Hauptgründe für stinkende Füße und Schweißfüße sind in den meisten Fällen:

  • Täglich die gleichen Schuhe tragen. Bakterien benötigen dunkle und feuchte Orte um sich fortzupflanzen. Wer die gleichen Schuhe zu oft hintereinander trägt ohne dass diese komplett getrocknet sind bietet den Bakterien optimale Bedingungen. Socken sollten natürlich mindestens täglich gewechselt werden.
  • Schlechte Hygiene. Bitte nicht persönlich nehmen, aber: Die Füße werden (vor allem von Männern) gerne ignoriert. Aber regelmäßige Fußbäder und Fußpflege ist wichtig um Bakterienbildung vorzubeugen.
  • Hormonelle Veränderungen können vor allem bei Teenagern in der Pubertät und schwangeren Frauen zu verstärkten Schweißfüßen führen.
  • Stress und Nervösität lassen nicht nur unsere Hände sondern auch unsere Füße schwitzen.
  • Der medizinische Name für übermäßige Schweißbildung lautet Hyperhidrosis.

Was tun bei stinkenden Füßen?

Die beste Möglichkeit um stinkende Füße zu verhindern ist es die Bakterien losuzwerden und dafür zu sorgen dass sie sich nichtmehr vermehren können.

Dementsprechend ist es wichtig vermehrt auf die Fußhygiene zu achten und natürlich bei Socken und Schuhen die richtige Auswahl zu treffen.

Fußhygiene bei stinkenden Füßen

Desto besser die Füße gepflegt sind desto weniger neigen sie dazu zu stinken.
Desto besser die Füße gepflegt sind desto weniger neigen sie dazu zu stinken.

Es ist wichtig die Füße täglich zu waschen. Besonders wichtig dabei hier ist es eine antiseptische Seife zu verwenden um die Bakterien zu töten. Meine Empfehlung lautet hier: Palmolive antibakterielle Flüssigseife. Da die Füße anfällig sind für trockene Haut (hierbei kann die Haut zwischen den Zehen einreißen) ist die Palmolive Seife eine gute Möglichkeit trotz der antibakteriellen Fähigkeiten die Füße zu pflegen.

Abends würde ich dazu noch die antiseptische Creme von Saluterra empfehlen um die Füße über Nacht zu pflegen.

Besonders wichtig um den Alltag und lange Tage zu überstehen ist ein entsprechendes Fußdeodorant. Mein absoluter Favorit ist hier das Silver Active Fußspray von Hansaplast welches auch mir mit starken Schweißfüßen einen Tag lang Ruhe bereitet.

Wer die Möglichkeit hat sollte Wechselsocken und Wechselschuhe einpacken. So kann man unterwegs die Socken zum Beispiel auf einer Toilette wechseln. Gut wäre es natürlich hier auch die Füße zu reinigen (Zum Beispiel mit feuchtem Toilettenpapier).

Zusätzlich zu einem Fußdeodorant empfehle ich noch Fußpuder um die Füße trocken zu halten und auch hier aufgrund der antibakteriellen Eigenschaften. Hier hat sich dieses Fußpuder bewährt: Fußpuder.

 

Natürlich ist diese Art der Fußpflege etwas aufwendiger jedoch kann man hierbei sehr gute Erfolge erzielen. Sobald die Bakterien (auch unter den Zehnägeln) entfernt worden sind wird man sofort bemerken dass die Füße nichtmehr stinken. Schnell wird aus der Fußpflege Routine und man kann im Sommer auch mal unbeschwert die Schuhe ausziehen ohne zu bangen auf die stinkenden Füße angesprochen zu werden.

6 Hausmittel getestet: Fußbäder gegen Stinkefüße und Schweißfüße

Die besten Hausmittel um ein Fußbad gegen Schweißfüße und Fußgestank zu machen.

Ich empfehle selber immer Fußbäder um gegen Schweißfüße vorzugehen, die Füße nach einem langen Tag zu pflegen und generell Fußgestank zu eliminieren. Aber im Internet und auch von Bekannten hört man immer wieder von verschiedenen Tipps und Hausmitteln welche als Fußbad helfen sollen und das Schwitzen an den Füßen reduzieren sollen oder den Gestank der Füße entfernen können.

Generell müsssen diese Mittel mindestens eine oder am besten alle drei dieser Charakteristika aufweisen:

  • antitranspirant
  • antibakteriell
  • astringent (also zusammenziehend)

Ich habe mir für diesen Artikel 6 dieser Hausmittel für Fußbäder einmal genauer angeschaut und überprüft ob und wie gut sie gegen Schweißfüße helfen.

Platz 6: Wodka / Alkohol als Fußbad

Ist Wodka oder Alkohol ein gutes Hausmittel gegen Käsefüße und Schweißfüße?
Ist Wodka oder Alkohol ein gutes Hausmittel gegen Käsefüße und Schweißfüße?

Alkohol ist in einigen Hautpflegeprodukten enthalten und auch das Brennen von After Shave ist auf den enthaltenen Alkohol zurückzuführen. So hält sich seit Jahren die Behauptung dass Alkohol oder spezieller Wodka gegen stinkende Füße und Schweißfüße hilft.

Fakt ist, dass Alkohol die Haut austrocknet und die Talgschicht darauf entfernt. Alkohol ist also astringent und auch antibakteriell da es die Bakterien abtötet welche für den Gestank verantwortlich sind.

Und tatsächlich, Wodka beziehungsweise Alkohol kann den Gestank der Füße eliminieren. Und für kurze Zeit ist auch eine verminderte Schweißbildung zu merken welche jedoch relativ schnell aufhört. Dieses Hausmittel wurde sogar von der berühmten Serie „Mythbuster“ untersucht  welche zu dem gleichen Schluss gekommen sind.

Wodka als Fußbad – wird man betrunken?

Wo wir gleich bei Gerüchten sind: Nein, wer seine Füße in Wodka badet wird nicht betrunken auch wenn das eine dänische Sage besagt. Drei dänische Wissenschaftler haben dies nämlich in einer Studie untersucht und kamen zu dem Ergebnis dass man durch ein Wodka-Fußbad nicht betrunken wird.

Jedoch kann Wodka die Haut austrocknen was insbesondere zwischen den  Zehen problematisch werden kann. Die Haut wird rissig und brüchig und das kann schmerzhaft werden. Wer dann noch feuchte Füße durch Schweiß bekommt hat ein Problem. Wer also wirklich ein Wodka-Fußbad nimmt sollte die Füße danach mit einer feuchtigkeitsspendenden Fußcreme pflegen. Meine Empfehlung dafür ist die Gehwol Fußcreme.

Da Wodka teuer ist empfehle ich übrigens kein echtes Fußbad. Sinnvoller wäre es eher die Füße speziell zwischen den Zehen mit einer in Alkohol getränkten Watte abzutupfen.

Platz 5: Kaliumpermanganat gegen Schweißfüße

Kaliumpermanganat ist ein Kaliumsalz welches ohnehin in Deodorants und Desinfektionsmitteln enthalten ist. Grund dafür ist die oxidierende Wirkung. So wirkt Kaliumpermanganat besonders gut gegen Fußpilze.

Dementsprechend wirkungsvoll ist auch Kaliumpermanganat gegen Fußpilz und stinkende Füße. Kaliumpermanganat kann leider nichtmehr als Granulat gekauft werden sondern nurnoch als Lösung in der Apotheke oder bequem hier über Amazon: Kaliumpermanganat Lösung

Die Lösung kann dann einfach dem Fußbadewasser hinzugegeben werden und die Füße dann für etwa 15 bis 20 Minuten im Wasserbad lassen.

Platz 4: Apfelessig

Apfelessig ist ein Mittel welches in keinem Haushalt fehlen sollte. Und so spricht man dem Essig so einiges an heilender Wirkung zu. Neben der Wirkung

Apfelessig ist nicht nur auf der Haut gesund und ein vielseitiges Hausmittel!
Apfelessig ist nicht nur auf der Haut gesund und ein vielseitiges Hausmittel!

im Körper hat Apfelessig auch noch eine positive Wirkung auf die Haut und Schweißfüße: Apfelessig tötet Bakterien ab und reduziert das Schwitzen der Haut. Apfelessig kann und wird also erfolgreich gegen Schweißfüße und Fußgerüche eingesetzt.

Das gute daran: Apfelessig ist sehr günstig und ergiebig. Die antibakterielle Wirkung wird durch die enthaltenen Säuren erzeugt. Wer den Apfelessig mit Wasser mischt schont dabei die Haut an den Füßen und profitiert trotzdem von der heilenden Wirkung.

Anwendung:

Ich empfehle etwa eine halbe Tasse (125 ml) Apfelessig mit 2 Liter warmen Wasser zu mischen. Die Füße dann etwa 20 Minuten darin baden. Die Anwendung kann man täglich durchführen.

Nach jedem Fußbad bitte darauf achten die Füße auch zwischen den Zehen gründlich zu trocknen.

Wer Probleme mit Fußpilz hat kann etwas puren Apfelessig auf ein Wattepad auftragen und damit den Fußpilz und zwischen den Zehen behandeln.

Platz 3: Mundwasser / Listerine

Platz 3 geht an Mundwasser oder auch unter dem Markennamen Listerine bekannt. Ich selber habe von diesem Hausmittel gegen Schweißfüße erst später gehört aber es auch schon selber (und erfolgreich) ausgetestet.

Funktioniert es?

Ja, undzwar deshalb:

Listerine (so wie auch die meisten anderen Mundwasser-Produkte) sind antiseptisch (töten Bakterien ab) und sind dazu noch ein Astringent (verkleinern die Poren) reduzieren also die Menge an Schweiß welche über die Schweißdrüsen abgesondert wird. Mundwasser enthält außerdem oft Ethanol welches ebenso wie Wodka Bakterien oder Fußpilz abtötet und so den Gestank der Füße eliminiert.

Hinzu kommt noch die enthaltenen Duftstoffe wie Minze welche gleichermaßen als Deodorant wirken.

Anwendung:

Die Anwendung von Mundwasser ist relativ einfach. Eine Anwendung die ich empfehlen kann ist Mundwasser nach einem Fußbad oder der Dusche auf ein Wattepad aufzutragen und damit die Füße einzureiben. Dabei bitte auch die Fußsohle beachten über welche die Füße auch sehr viel schwitzen.

Wer sich ein Fußbad gönnen möchte dem empfehle ich eine Mischung von 1:4 (ein Teil Mundwasser, vier Teile Wasser) und die Füße etwa 15 Minuten in der Mischung zu baden.

Platz 2: Salzbad

Auch Salz ist ein tolles und günstiges Hausmittel und Zusatz für Fußbäder.
Auch Salz ist ein tolles und günstiges Hausmittel und Zusatz für Fußbäder.

Auf Platz 2 unserer besten Hausmittel steht ein klassisches Salzbad.

Ein Fußbad in Badesalz pflegt nicht nur die Haut sondern wirkt auch als Antitranspirant und antibakteriell.

Dazu ist Salz noch extrem günstig und man kann bei der Anwendung quasi nichts falsch machen.

Ich empfehle etwa eine Tasse Salz auf 3 Liter warmen Wasser und die Füße darin etwa 20 Minuten baden lassen.

Wer den Füßen etwas besonders gutes tun möchte dem empfehle ich die Kneipp Fußbadekristalle

Platz 1: Backpulver und Teebaumöl

Backpulver ist fast schon das ultimative Hausmittel und ist unglaublich vielseitig. Backpulver ist nämlich auch geeignet um Fußgeruch zu entfernen und in Kombination mit Teebaumöl haben wir schon fast ein perfektes Allround-Mittel zur Bekämpfung von Schweißfüßen und Fußgeruch.

Funktioniert es?

Teebaumöl pflegt die Haut, beseitigt Gerüche und eliminiert Bakterien und Fußpilz.
Teebaumöl pflegt die Haut, beseitigt Gerüche und eliminiert Bakterien und Fußpilz.

Ja! Im Backpulver ist Natron (Natriumhydrogencarbonat) oder Kaliumhydrogencarbonat enthalten welche nachweislich Bakterien und damit Gerüche eleminieren.

Aber Backpulver kann noch mehr: Es macht die Hornhaut an den Füßen weich und geschmeidig und sorgt damit für ein gutes Hautgefühl.

Teebaumöl ist nicht nur organisch sondern auch hoch wirksam. Es pflegt die Haut und ist reich an Vitamin E aber ist dazu noch antiseptisch.

Teebaumöl hilft außerdem gegen Entzündungen, spendet Feuchtigkeit und reduziert und bekämpft Fußpilz.

Teebaumöl und Backpulver alleine sind schon tolle Hausmittel aber in Kombination (fast) unschlagbar!

Anwendung:

Teebaumöl und Backpulver können beide als Fußbad oder direkt auf den Fuß angewendet werden.

Ich empfehle eine Kombination aus beidem.

Einige Tropfen Teebaumöl und eine Packung Backpulver in etwa 3 Liter warmen Wasser vermischen. Die Füße darin bis zu 20 Minuten lang baden.

Nach dem Bad die Füße gründlich trocknen. Jetzt können an empfindlichen Stellen wie der Fußsohle und zwischen den Zehen Teebaumöl mit Hilfe eines Wattepads aufgetragen werden.

Zum Schluss Backpulver zwischen den Zehen und auf dem Fuß verteilen und dann frische Socken anziehen.

Meine Empfehlung:

Ich empfehle für das Fußbad oder die Dusche die Waschlotion mit Teebaumöl von ArtNaturals.

Schuhe stinken nach Schweiß – was tun

Stinkende Schuhe und was man dagegen machen kann um den Gestank loszuwerden.

Man ist bei Freunden oder Bekannten eingeladen und am liebsten würde man die Schuhe doch lieber vor der Tür abstellen als in der Garderobe: Schweißfüße führen oft auch zu stinkenden und übel riechenden Schuhen. In diesem Artikel möchte ich meine Tipps, Tricks und Methoden präsentieren wie man Gestank von Schuhen entfernen kann und dafür sorgt, dass Schuhe nichtmehr nach Schweiß stinken.

Wieso stinken Schuhe

Wer viel Sport treibt wird es kennen: Die Sportschuhe stinken und sind vom Schweiß durchnässt.
Wer viel Sport treibt wird es kennen: Die Sportschuhe stinken und sind vom Schweiß durchnässt.

Die Frage ist wieso die Schuhe stinken und wieso sie stinken auch wenn man sie schon länger nichtmehr angezogen hat.

Die Ursache für den Gestank sind Bakterien. Diese Bakterien kommen nicht irgendwie in den Schuh sondern über unsere Füße und hier entstehen sie wenn wir schwitzen. Schweißfüße sind also die Ursache für stinkende Schuhe – aber das haben sich die meisten wohl schon gedacht.

Wir wissen jedoch wie wir stinkende Schuhe verhindern können:

  • Bakterien töten
  • Nicht in den Schuhen schwitzen

Leichter gesagt als getan. Ich möchte erst einmal einen Überblick darüber geben wie man verhindern kann dass sich Bakterien in den Schuh einnisten.

 Stinkende Schuhe von Anfang an verhindern

Wer nicht schwitzt, dessen Schuhe stinken auch nicht. Eigentlich ganz klar aber auch mit Schweißfüßen kann man verhindern dass die Schuhe permanent stinken. Dabei ist es egal ob man ein Sportler ist welcher seine Schuhe in regelmäßigen Abständen komplett durchschwitzt oder Alltagsschuhe hat welche stinken obwohl man in ihnen keinen Sport macht.

Stoffschuhe stinken besonders gerne denn sie werden schnell mit Schweiß durchtränkt.
Stoffschuhe stinken besonders gerne denn sie werden schnell mit Schweiß durchtränkt.

Fakt ist jedoch dass die meisten Menschen am meisten an den Füßen schwitzen – bis zu einem halben Liter am Tag. Aus diesem Grund meine Tipps wie man stinkende Schuhe verhindern kann:

  • Wechsel deine Schuhe täglich. Natürlich hat man immer ein Lieblingspaar Schuhe welche man am liebsten täglich trägt. Trotzdem ist es sinnvoll die Schuhe am besten täglich zu wechseln. In der Zwischenzeit sollte man dafür sorgen dass die Schuhe wirklich austrocknen.
  • Besonders feuchte oder nasse Schuhe können mit Zeitungspapier ausgestopft werden. Das Zeitungspapier nimmt die Feuchtigkeit und den Schweiß auf und hilft so dass die Schuhe schneller trocknen.
  • Ein toller Trick ist es die Schuhe mit Katzenstreu zu trocknen. Damit man keine Sauerei macht kann man das Katzenstreu einfach in eine alte Nylonstrumpfhose einfüllen. So kann das Katzenstreu die Feuchtigkeit aufnehmen und ist leicht und ohne Dreck zu entfernen.
  • Ein sehr guter Trick gegen stinkende Schuhe sind Schuheinlagen gegen Schweißfüße und Gestank.
  • Die vom Hersteller eingelegten Schuheinlagen sollte man entweder schnell ersetzen oder wenigestens regelmäßig in die Waschmaschine schmeißen.
  • Schuhe in die Sonne zu stellen hat einige Vorteile. Sie trocknen so nicht nur schneller – das UV Licht tötet außerdem noch die Bakterien ab welche für den Gestank der Schuhe verantwortlich sind.
  • Ein elektronischer Schuhtrockner bewirkt wahre Wunder. Am besten ein Modell welches zusätzlich mit UV-Strahlung arbeitet wie der Timson UV-DryLite

Schuhe in die Waschmaschine – worauf achten?

Stinkende Schuhe können in der Waschmaschine gewaschen werden.
Stinkende Schuhe können in der Waschmaschine gewaschen werden.

Alle paar Monate sollte man Schuhe waschen – besonders wenn man Schweißfüße hat und die Schuhe oft trägt. Für die meisten Schuhe ist es kein Problem wenn man sie in der Waschmaschine wäscht aber trotzdem sollte einiges beachtet werden:

  • Lederschuhe gehören nicht in die Waschmashine. Das Leder sollte so selten wie möglich mit Wasser in Berührung kommen.
  • Bei der richtigen Temperatur Schuhe waschen: Maximal 40 Grad – mehr sollte es nicht sei da Schuhsohlen verklebt werden und sich dieser Kleber so lösen könnte
  • Schuheinlagen und Schnursenkel entfernen. Gegebenenfalls in ein Wäschenetz stecken.
  • Schuhe nie alleine waschen. Am besten mit Handtüchern oder anderen Textilien waschen.
  • Kein Weichspüler hinzugeben wenn man Schuhe in der Waschmaschine wäscht.

Um die Schuhe und deren Material zu schönen sollte man eher ein kurzes Programm wählen.

Stinkende Schuhe im Kühlfach einfrieren – funktioniert das?

Kann man stinkende Schuhe im Eisschrank einfrieren um den Gestank loszuwerden?
Kann man stinkende Schuhe im Eisschrank einfrieren um den Gestank loszuwerden?

Seit einiger Zeit gibt es den Tipp oder das Gerücht, dass man stinkende Schuhe einfrieren kann – zum Beispiel in einem Kühlfach oder Eisschrank – und so den Gestank beseitigt. Das stimmt!

Die Bakterien welche für den Gestank verantwortlich sind werden so getötet. Das Resultat: Die Schuhe stinken nichtmehr. 

Die Methode kann so auch bei Lederschuhen angewendet werden welche nicht gewaschen werden sollten. Trotzdem ist anzumerken: Einfrieren belastet das Material der Schuhe ebenso und sollte daher nicht zu oft angewendet werden.

Die beste Methode um stinkende Schuhe zu trocknen?

Ich habe dir jetzt einige verschiedene Methoden vorgestellt um Schuhe zu trocknen: Natürlich kann man die Schuhe auch einfach einige Tage stehen lassen – irgendwann werden sie dann trocken. Aber: Trotzdem stinken die Schuhe weiterhin und wer nicht die Möglichkeit einer Terasse, Balkons oder Garten hat der wird die Schuhe in den eigenen vier Wänden trocknen müssen.

Daher empfehle ich einen elektronischen Schuhtrockner. Ein elektronischer Schuhtrockner ermöglicht es dir nicht nur komplett unabhängig vom Wetter zu sein sondern tötet auch die Bakterien ab welche für den Gestank verantwortlich sind. Möglich macht das die UV-Strahlung von Geräten wie dem Timson UV-DryLite.

Die Schuhe werden innerhalb von wenigen Stunden trocken und stinken nichtmehr oder viel weniger. So kann man die Schuhe auch unterwegs im Auto oder im Hotel trocknen und übersteht auch schweißtreibende Tage und Wochen. 

Ich hoffe ich konnte dir in diesem Beitrag helfen wie du deine stinkenden Schuhe wieder fit bekommst!

3 Schnelle Mittel gegen Stinkefüße und Käsefüße

Stinkende Füße und Käsefüße sind ein großes Problem für viele Menschen. In diesem Artikel stelle ich dir alle Mittel und Tipps vor.

Wer Schweißfüße hat kann sich oft nicht spontan auf eine Einladung einlassen. Zu groß ist die Angst und die Gefahr dass sich im Laufe des Tages die eigenen Füße zu wahren Biogasanlagen entwickelt haben. Stinkefüße oder auch Käsefüße genannt können so zu einer echten Belastung werden und es ist uns so unangenehm, dass es zur Belastung werden kann.

Es ist also Zeit etwas gegen die Stinkefüße zu unternehmen und so präsentiere ich drei schnelle Mittel und Tipps gegen Stinkefüße und Käsefüße.

Schnell und effizient gegen Stinkefüße

Der stinkende Geruch von Käsefüßen kann mit diesen schnellen Tipps entfernt werden.
Der stinkende Geruch von Käsefüßen kann mit diesen schnellen Tipps entfernt werden.

Diese Tipps sind geeignet wenn du eine schnelle Notlösung brauchst, einfach nicht viel Zeit hast und deine Füße so schnell wie möglich von Gestank befreien möchtest. Quasi eine Do-It-Yourself Lösung die du schnell und einfach befolgen kannst.

  • Socken ausziehen – Der erste Schritt ist ganz offensichtlich aber trotzdem laufen viele einfach zu lange in den stinkenden Socken umher. Desto schneller ihr die durchgeschwitzten Socken los seid desto schneller kommt frische Luft an eure Füße. Und luft ist eben ein Bakterienkiller.
  • Füße waschen – Du solltest deine Füße dann sehr gründlich mit einer geeigneten Seife waschen. Bakterien und deren Ausscheidungen sind
  • Füße desinfizieren – Bakterien sind der Hauptgrund für stinkende Füße und den Käsegestank. Daher ist es wichtig diese Bakterien zu töten. Am besten nimmst du dafür eine antibakterielle Flüssigseife.
  • Fußdeodorant benutzen – Damit du das Schwitzen am Fuß verhinderst und auch die Entstehung neuer Bakterien und damit Gerüche vorbeugst. Meine Empfehlung ist das Silver Active Fußspray von Hansaplast
  • Saubere Socken anziehen – Und natürlich sollte man danach neue und frische Socken anziehen.

Unterwegs stinkende Füße bekämpfen

Wer unterwegs ist oder gerade nicht die Möglichkeit hat die Füße zu waschen

Wer unterwegs ist hat besonders oft mit Schweißfüßen und stinkenden Füßen zu tun denn wer in Bewegung ist schwitzt mehr.
Wer unterwegs ist hat besonders oft mit Schweißfüßen und stinkenden Füßen zu tun denn wer in Bewegung ist schwitzt mehr.

muss auf andere Mittel zurückgreifen.

  • Hab immer ein Paar frisch gewaschener Ersatzsocken dabei die noch nicht nach Käse oder Schweiß stinken
  • Geheimtipp: Ein feuchter Waschlappen mit etwas antibakterielle Flüssigseife kann ganz einfach in einer Tüte (zum Beispiel eine wiederverschließbare Tüte) mitgenommen werden. So kann man die Füße schnell auf jeder Toilette oder im Auto unterwegs waschen. (Neue Socken dann natürlich nicht vergessen!)
  • Du solltest die Füße danach aber auch komplett abtrocknen! Denn Feuchtigkeit ist die perfekte Umgebung für Bakterien und fördert deren Wachstum
  • Auch ein frisches Paar Schuhe dabei zu haben ist nicht verkehrt und kann bei besonders starken Schweißfüßen oder Stinkefüßen helfen

Mit diesem „Paket“ kannst du dich jederzeit darauf verlassen deine Füße wieder frisch zu bekommen und peinliche Situationen zu vermeiden.

Ein längerfristiges Mittel gegen Käsefüße

Meine kurzen und schnellen Tipps können dir helfen wenn du eine kurzfristige Lösung brauchst oder unterwegs bist. Wenn du aber längerfristig etwas gegen deine stinkende Käsefüße unternehmen möchtest solltest du ein bisschen mehr Zeit aufwenden.

Wie du hier schon gelesen hast ist es wichtig die Bakterien zu bekämpfen die für den Gestank verantwortlich sind. Und daher ist es einfach wichtig den Bakterien die Lebensgrundlage zu entziehen und es Ihnen so unbequem wie möglich zu machen.

Wer längerfristig gegen stinkende Füße und Fußgeruch vorgehen möchte der sollte sich an diese Tipps und Empfehlungen halten.
Wer längerfristig gegen stinkende Füße und Fußgeruch vorgehen möchte der sollte sich an diese Tipps und Empfehlungen halten.

Das solltest du machen wenn du deine Stinkefüße längere Zeit lang loshaben möchtest:

  • Fußhygiene

Du solltest deine Füße säubern. Undzwar richtig. Um den Bakterien die Nahrungsgrundlage zu entziehen solltest du deine Füße Peelen um abgestorbene Hautschuppen und Schmutz zu entfernen. Ich empfehle dafür dieses Fußpeeling:  Fusspeeling

Wie bei den anderen Tipps ist auch eine antibakterielle Seife wichtig wie die Palmolive antibakterielle Flüssigseife.

Und zuletzt solltest du auch etwas gegen übermäßige Hornhaut unternehmen. Dafür eignet sich ein ganz normaler Hornhautraspler welchen du im Laden bekommst oder hier auf Amazon: Hornhautentferner

  • Fußdeodorant

Bei einem Fußdeo muss man genau aufpassen was drin ist. Ich habe nicht so gute Erfahrungen gemacht mit Bio oder „Natürlichen“ Produkten. Trotzdem sollte man der Gesundheit zu liebe darauf achten, dass kein Aluminium vorhanden ist.

Meine Empfehlung ist das Fußdeo von Hansaplast welches mit Silber arbeitet und einen wirklich sehr fairen Preis im 3-er Pack hat. Hier findest du es auf Amazon: Silver Active Fußspray von Hansaplast

Du solltest das Fußdeo täglich nach der Fußwäsche auftragen und darauf achten dass es auch zwischen die Zehen gelangt. Das Fußdeo verhindert zusätzlich die Bildung von Bakterien.

  • Schuheinlagen gegen Gestank

Ja, es gibt Schuheinlagen die helfen aber man muss schon genau suchen. Und ich habe meinen absoluten Favoriten gefunden. Die Bama Deo Aktiv Schuheinlagen. Insgesamt haben die Schuheinlagen über 4,5 Sterne bei 200+ Bewertungen.

Ich nutze die Einlagen auch selber und sie helfen! Die Schuhe stinken nichtmehr und auch die Füße fühlen sich frischer an.

  • Fußpuder

Der letzte Trick ist besonders für den Sommer geeignet: Fußpuder. Fußpuder hilft dir deine Füße trocken zu halten (was zu weniger Bakterien und damit weniger Gestank führt) und reduziert den Fußgeruch. Fußpuder bekommst du zum Beispiel hier: Fußpuder

Meine letzten zusätzlichen Tipps und Mittel

Beim Sport schwitzen die Füße besonders was ein Nährboden für Bakterien ist. Diese Bakterien erzeugen den bekannten Käsefuß Geruch.
Beim Sport schwitzen die Füße besonders was ein Nährboden für Bakterien ist. Diese Bakterien erzeugen den bekannten Käsefuß Geruch.

Hier noch einige meiner Tipps die dir hoffentlich weiterhelfen werden:

  • Wechsel deine Schuhe und ziehe nicht jeden Tag die gleichen Schuhe an
  • Socken solltest du täglich wechseln – wenn es ein langer Tag ist auch gerne zwei Mal.
  • Nutze Gelegenheiten um deine Schuhe auszuziehen und frische Luft an deine Füße zu lassen. Desto öfters du das tust desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit dass sich Bakterien unkontrolliert vermehren
  • Behandle deine Schuhe: Socken wäscht man nach jeder Benutzung aber Schuhe ignorieren wir gerne. Natürlich müssen diese nicht täglich gewaschen werden aber gelegentliche Reinigung schadet nicht.
  • Trockne deine Schuhe: Vor allem im Sommer oder während dem Sport schwitzen wir auch Schuhe durch. Du solltest sie erst wieder tragen wenn sie trocken sind.
  • Die richtigen Socken tragen. Baumwolle? Nicht unbedingt meine Empfehlung. Es gibt Socken mit Silberfäden welche wirklich gegen Schweißfüße und Fußgestank helfen! Zum Beispiel diese hier: antibakterielle Socken

Fazit zu Stinkefüßen und Käsefüßen

Mit diesen Tipps solltest du in der Lage sein deine Bromhidrosis (der wissenschaftliche Begriff für stinkende Füße) in die Griffe zu bekommen und zu verhindern.

Manchmal sind jedoch Schweißfüße, mangelnde Fußhygiene und Bakterien nicht der einzige Grund für stinkende Füße.

So können verschiedene Erkrankungen sowie Pilze dafür verantwortlich sein und auch die Ernährung kann ihren Teil zu dem Problem beitragen.

In seltenen und extremen Fällen kann ein Besuch beim Arzt nicht verkehrt sein – es empfiehlt sich hier ein Hautarzt.

Ich bin mir jedoch sicher dass du mit meinen Tipps und Methoden gut gegen deine stinkende Füße vorgehen kannst.

Viel Erfolg!