Schwitzen durch Ernährung verhindern

Die Ernährung kann den Geruch und die Menge der Schweißbildung maßgeblich beeinflussen.
Wer nicht Schwitzen möchte der sollte auch auf scharfe Speisen verzichten.
Wer nicht Schwitzen möchte der sollte auch auf scharfe Speisen verzichten.

Körpergerüche werden zum großen Teil von unserer Ernährung beeinflusst. Das betrifft nicht nur Körpergerüche wie Mundgeruch oder Blähungen sondern auch den Geruch und die Intensität von Schweiß. In dem heutigen Artikel geht um darum wie man das Schwitzen und unangenehmen Schweißgeruch durch die Ernährung regulieren kann. Denn neben Knoblauch gibt es noch viele andere Nahrungsmittel die unsere Körpergerüche beeinflussen und für schwitzige und stinkende Füße verantwortlich sein können.

Denn auch Milchprodukte veränderen unsere Körpergerüche massiv und können für besonders starken Schweißgeruch verantwortlich sein.

Der Einfluss der Ernährung auf die körpereigenen Gerüche ist also stärker als gedacht. Aus diesem Grund gebe ich in diesem Artikel viele Tipps und Ratschläge welche Nahrungsmittel man vermeiden sollte und zu welchen Alternativen man greifen sollte.

Wer stinkende Füße, Käsefüße und Schweißfüße vermeiden möchte der sollte sich also die eigene Ernährung genauer anschauen.

Wir fangen mit den Lebensmittel an die bei Schweißfüßen vermieden werden sollten:

Diese Lebensmittel sollte man bei Schweißfüßen vermeiden

Schwefelhaltige Nahrungsmittel

  • Besonders die in vielen Lebensmittel enthaltenen Sulfite produzieren ungewollte und unangenehme Gerüche wenn sie im Körper aufgepastelt werden und durch den Schweiß ausgesondert werden. Dazu gehört nicht nur Wein sondern auch viele gesunde Lebensmittel und besonders Gemüse enthält oft Sulfitute und andere Schwefelformen.
Knoblauch ist zwar gesund, lässt uns aber sprichwörtlich aus allen Poren stinken.
Knoblauch ist zwar gesund, lässt uns aber sprichwörtlich aus allen Poren stinken.

So gibt es bei einigen Menschen besondere empfindlichkeiten gegenüber schwefelhaltigen Lebensmitteln und sie riechen dann besonders intensiv. Dieser Geruch erinnert oft an den Geruch von Zwiebeln.

Gemüse wie Brokkoli, Fisch wie Lachs und Thunfisch aber auch rotes Fleisch fördert so den Schweißgeruch. Aber speziell schwefelhaltiges Gemüse wie Knoblauch, Zwiebeln, Kraut, Blumenkohl und Getränke wie Tee, Kaffee und Bier sind reich an Schwefel. Achten Sie darauf was sie am Tag zuvor gegessen haben wenn Ihr Schweiß besonders intensiv riecht und Sie können leicht herausfinden was für den Gestank verantwortlich ist.

Übrigens: Amerikanische Wissenschaftler haben jetzt im Zuge einer Studie herausgefunden dass der Knoblauchgeruch durch zwei ganz einfache Mittel um bis zu 50% eleminiert werden kann: Roher Apfel und Kopfsalat.

Natürlich sollte man jetzt auf diese Lebensmittel und vor allem das Gemüse nicht verzichten denn diese sind besonders gesund. Trotzdem sollte man darauf achten wann man diese isst um eventuelle unnötig peinliche Situation abzuwenden.

Lebensmittel welche die Schweißproduktion erhöhen

  • Lebensmittel können die Schweißproduktion erhöhen. Dazu zählen vor allem sehr würzige / scharfe Lebensmittel und Gerichte welche heiß konsumiert werden wie zum Beispiel Suppen.

Am besten fängt man damit an besonders scharfe und würzige Speisen auszulassen. Dazu zählen natürlich Pfeffer aber auch Pepperonis oder bestimmte Soßen. Aber auch fettige Gerichte wie FastFood, Schokolade und natürlich auch weißes Brot erhöhen die Schweißproduktion.

Besonders sollte man auf einen hohen Salzwert (Sodium) aufpassen. Desto mehr Salz konsumiert wird desto stärker Transpiriert der Körper.

Scharfe, heiße Suppen sind ein Garant für Schweiß.
Scharfe, heiße Suppen sind ein Garant für Schweiß.

Raffinierte Kohlenhydrate

  • Ein weiterer wichtiger Faktor für Schweißfüße welcher durch die Ernährung ausgelöst wird sind raffinierte Kohlenhydrate. Dazu zählen zum Beispiel Nudeln, weißes Brot, weißer Reis und sonstiges Gebäck welche normales Mehl enthalten.

Wer stinkende Füße vermeiden möchte der sollte eine gesunde Balance zwischen komplexen Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Proteinen haben.

Low Carb Diät

  • Während einer Low Carb Diät wird die Zufuhr von Kohlenhydraten und Fett stark reduziert und hauptsächlich Protein in Form von Fleisch, Fisch und Milchprodukten konsumiert. Ein bekannter Nebeneffekt davon sind starke Körperausdünstungen.

Denn der Mangel an Kohlenhydraten erhöht die Produktion von sogenannten Ketonkörpern. Diese Ketonkörper stehen im Verdacht die Schweißproduktion zu erhöhen und dass dieser auch deutlich stärker und intensiver stinkt.

Hefe und Zucker

  • Zuviel Hefe und Zucker fördern den Wachstum von Bakterien im Körper welche im direkten Zusammenhang mit stinkendem Schweiß am Körper stehen. Die Reduktion von Hefe und Zucker in der Ernährung kann diese Gerüche schnell eliminieren.

 

Wer sich diese Liste anschaut wird sich wundern was er denn überhaupt noch essen kann. Natürlich sollte man nicht grundsätzlich auf all die hier genannten Produkte verzichten aber eine gesunde Einstellung und ein Verständnis der eigenen Lebenmittelaufnahme sollte helfen zu verstehen wann die Füße bzw der Schweiß der Füße besonders stinkt.

Wer auf einige dieser Produkte verzichtet kann schnell herausfinden auf welche Lebensmittel der eigene Körper besonders negativ reagiert und hier in der eigenen Ernährung einige Stellschrauben ändern.

Es gibt jedoch auch Lebensmittel die genau das Gegenteil schaffen und von dir besonders oft gegessen werden sollten:

Lebensmittel gegen stinkenden Schweiß

Es gibt natürlich auch Lebensmittel welche in der Lage sind den Körpergeruch zu lindern und abzudämpfen.

Neben Früchten und grünem Gemüse sind vor allem Kräuter gut geeignet den Körpergeruch positiv zu verändern.
Neben Früchten und grünem Gemüse sind vor allem Kräuter gut geeignet den Körpergeruch positiv zu verändern.

Früchte und grüne Pflanzen

  • Zitrusfrüchte oder Salate zu essen verändern die Zusammensetzung des Schweißes und machen diesen süßer. Denn diese Früchte und grüne Gemüsesorten wie Spinat, Sprossen oder Blattsalat sind reich an Chlorophyll welches Giftstoffe im Körper bindet und entfernt.

Wer also noch einen Grund sucht mehr Obst und Gemüse in seine Ernährung einzubauen bekommt hier gute Gründe dafür und schafft es dabei auch noch den eigenen Körpergeruch zu reduzieren.

Kräuter

Vor allem Salbei, Minze und Rosmarin sind nicht nur sehr gesund für den Körper sondern verändern den Geruch der Haut und des Schweiß am Körper positiv und helfen so dass unsere Füße weniger stinken.

Zink

Ein Mangel an Zink kann zu stinkenden Füßen führen. Daher sollte man sich Zinkreich ernähren – zum Beispiel durch Fisch oder Nüsse – oder Zinktabletten zu sich nehmen.

Die besten Socken bei Schweißfüßen

Die besten Socken bei Schweißfüßen und stinkenden Füßen

Früher hieß es immer die besten Socken bei Schweißfüßen seien Socken aus Baumwolle. Da ich mein ganzes Leben unter Schweißfüßen leide trug ich eigentlich die ersten Jahrzehnte meines Lebens ausschließlich Socken aus Bomwolle aber mittlerweile habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. In diesem Artikel werde ich euch alle meine Erfahrungen und Empfehlungen bezüglich der richtigen Wahl von Socken bei Schweißfüßen. Ich stelle euch in diesem Artikel Sportsocken, Socken für den Sommer, Businesssocken und meine Alltagssocken vor.

Hier kommt ihr direkt zu den jeweiligen Passagen:
Direkt zu den Sportsocken
Direkt zu den Socken im Sommer / Sneakersocken
Direkt zu den Business-Socken
Direkt zu meiner Empfehlung für Alltagssocken

Oder du liest dir den Artikel komplett durch und ich informiere dich noch über die Gründe wieso einige Socken schlechter – oder besser – bei Schweißfüßen sind.

Welche Socken du vermeiden solltest

Socken und das Schuhwerk sind zwar nicht für den Schweißfuß verantwortlich, können aber das Schwitzen verstärken und Symptome wie aufgeweichte Haut oder stinkende Füße verstärken. Es ist also wirklich wichtig auf die richtigen Socken zu achten.

Ich selber habe früher auf Anraten immer Baumwollsocken getragen. Es gibt aber deutlich bessere Socken bei Schweißfüßen.
Ich selber habe früher auf Anraten immer Baumwollsocken getragen. Es gibt aber deutlich bessere Socken bei Schweißfüßen.

Auf diese Socken solltest du verzichten:

  • Billige Socken aus Synthetik

Wer billige Socken z.B aus Polyester anzieht dessen Füße werden wohl sofort nach dem Anziehen der Socken schwitzen. Es gibt wohl nichts schlimmeres. Das Polyester bzw. Synthetikgarn erhitzt die Haut (besonders schlimm in geschlossenen Schuhen), ist nicht atmungsaktiv und nimmt keinerlei Feuchtigkeit auf. Zwar sind diese Socken besonders billig aber an der Gesundheit und den Socken sollte man speziell als jemand mit Schweißfüßen nicht sparen.

  • Socken aus Baumwolle

Baumwollsocken haben gegenüber den Socken aus synthetischem Stoff natürlich Vorteile. So nehmen sie etwas Feuchtigkeit auf und sie sind leichter und atmungsaktiver für den Fuß. Trotzdem haben sie ein großes Problem: Wenn sie durch den Schweiß einmal feucht sind bleiben sie das auch und trocknen nur langsam wieder. Außerdem speichert Baumwolle die Wärme was für Bakterien in Kombination mit der Feuchte in perfekter Nährboden ist.

Damit unsere Füße so wenig wie möglich Schwitzen ist es also notwendig Socken auszuwählen welche besonders luftdurchlässig sind und die Temperatur kontrollieren. Damit Bakterien und Pilzinfektionen vermieden werden sollten die Socken außerdem schnell trocknen. Besonders effizient gegen Bakterien und Pilzinfektionen sind natürlich Silberfäden – dazu aber später.

Die besten Socken gegen Schweißfüße

Nun widmen wir uns dem eigentlich Thema. Da es verschiedenste Socken für verschiedene Bedürfnisse gibt habe ich diese aufgeteilt und verrate euch dann jeweils meine Empfehlung. Am Ende gibt es dann noch meinen Tipp welche Socken ich täglich als Alltagssocken trage.

Beim Sport: Socken gegen Schweißfüße

Neben Vereinssportarten wie Fußball und Basketball bin ich auch so immer sportlich aktiv. Egal ob ich im Fitnessstudio bin oder mit meiner Freundin zum squashen gehe. Natürlich verwende ich dann beim Sport keine Tennissocken aus Baumwolle sondern meine speziellen Sportsocken.

Meine klare Empfehlung sind hier die SaferSox Sportsocken.

SaferSox Sportsocken: Speziell gegen stinkende Füße

Ich trage die SaferSox mittlerweile immer beim Sport und habe einfach tolle Erfahrungen mit ihnen gemacht. Nicht nur die Passform und Bequemlichkeit sondern auch das leichte Gewebe und die Silberfäden gegen stinkende Füße überzeugen mich komplett. Die Socken kosten auf Amazon im 3er Pack zwischen 6 und 15 Euro (hier auf Amazon).

Das Werbeversprechen der SaferSox sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Für tagelanges Tragen ohne Waschen

Ihr kennt bereits meine Tipps und ansichten und ich empfehle Socken spätestens nach einem Tag zu wechseln. Und auch wenn es mit den SaferSox Sportsocken (hier auf Amazon erhältlich: SaferSox Sportsocken ) wohl generell möglich wäre möchte ich euch davon abraten.

Das besondere an den Sportsocken von SaferSox ist die Polygiene-Technologie. Dahinter verbirgt sich einfach gesagt ein Anteil von Silberchlorid-Fäden. Silberchlorid ist ähnlich wie andere Metalle antibakteriell und antiseptisch. Der Effekt wird als Oligodynamie bezeichnet. Die Ionen der Metalle töten Bakterien (und natürlich auch Fußpilze).

Das verhindert zwar nicht das Schwitzen an den Füßen jedoch aber eine Bildung von Bakterien ( Wieso stinken Füße? (Und wie kann ich das verhindern) ) und dadurch das Stinken der Füße.

Die SaferSox sind ansonsten natürlich optimal für Sportler angepasst. So rutschen sie nicht und regulieren die Wärme der Füße. Damit unterstützen sie noch einmal, dass die Füße weniger Schwitzen. Wer die SaferSox zum ersten Mal anzieht wird ein etwas ungewöhntes Gefühl dabei haben denn die Socken sind so leicht und luftig dass man sie kaum an den Füßen spürt.

Update:

Einige Zeit ist vergangen seitdem ich diesen Artikel geschrieben habe. Ich habe nun die SaferSox in einem Selbstversuch an ihr Limit gebracht: über 72 Stunden lang am Stück getragen, eine Flugreise von Deutschland in die USA.

Das Fazit: Die SaferSox stinken nicht! Trotz meines Schweißfußes, trotz der meisten Zeit in Lederschuhe und trotz dem Wechseln von Hitze und Kälte kann ich mich nicht beklagen. Die SaferSox blieben frisch und haben nicht gestunken!

Im Sommer: Sneakersocken und Zehensocken bei schwitzigen Füßen

Speziell der Sommer ist die Leidenszeit von uns Schweißfüßlern. Zwar hat man hier die Möglichkeit auf offene Schuhe wie Sandalen und FlipFlops auszuweichen aber oft schwitzen die Füße dann trotzdem. Spätestens wenn man im Sommer geschlossene Schuhe trägt leidet man. Ich kann nur davon abraten auf Socken im Sommer zu verzichten. Der Schweiß dringt dann direkt in die Schuhe ein. Ein feuchtes und warmens Schlaraffenland für Bakterien. Die Schuhe werden unerträglich stinken und jeden Fuß denn man in diese Schuhe steckt werden genauso stinken.

Man sollte also zu entsprechenden Sneakersocken und den etwas spezielleren Zehensocken greifen. Die Socken empfehlen sich wer im Sommer bequeme Sneakers oder leichte Halbschuhe zu einer kurzen Hose trägt.

  • Sneakersocken Empfehlung

Meine absoluste Sneakersockenempfehlung bei Schweißfüßen sind die Socken von Sneaker Bambussocken. Die Socken enthalten tatsächlich Bambusszellstoff und daher kommt auch die antibakterielle Wirkung. Aus diesem Grund werden Bambusbretter übrigens auch als Schneidebretter verwendet. Die enthaltenen Gärstoffe wirken hier antibakteriell.

Zusätzlich soll der Bambus Schweiß besonders gut aufnehmen. Die Socken sind ehrlich gesagt auch für Sport und den Alltag sehr gut geeignet da sie aus wirklich festen aber trotzdem bequemen Stoff bestehen. Bei Amazon kosten die Socken im 6er Pack 12 Euro also 2 Euro pro Paar.

  • Zehensocken bei Schweißfüßen in FlipFlops und Zehenschuhen. 

Jetzt kommen wie zu ganz besonderen Socken. Die Zehensocken. Die Zehensocken sind nicht nur ein Spezialprodukt für alle die sogenannte Barfußschuhe oder Zehenschuhe tragen sondern auch für Leute die in FlipFlops Schweißfüße bekommen aber trotzdem nicht auf diese verzichten möchten. Ehrlich gesagt hat man in Zehensocken ein ganz anderes Lauf- und Fußgefühl und ich ziehe sie immer wieder gerne an! Natürlich ist hier der Produktionsaufwand deutlich höher und die Zehensocken kosten über 10 Euro das Paar auf Amazon.

Socken bei Schweißfüßen in Lederschuhen und im Büro

Egal ob bunt oder schwarz: Die Business-Socken von SaferSox sind meine Favoriten.
Egal ob bunt oder schwarz: Die Business-Socken von SaferSox sind meine Favoriten.

Wer Anzug oder Lederschuhe trägt benötigt natürlich schwarze, lange Socken. Zwar sind Lederschuhe generell gut geeignet wenn man einen Schweißfuß hat, da sie atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit zu einem gewissen Grad aufnehmen, aber trotzdem habe ich immer das Gefühl gehabt, dass meine Füße nach einem langen Tag in Lederschuhen besonders stark stinken. Das könnte natürlich damit zu tun haben dass man die Schuhe oft über den Tag an hat und nicht auszieht.

Daher meine Empfehlung für schwarze Businesssocken bei Schweißfüßen. Auch hier fällt meine Wahl auf die Socken von SaferSox, undzwar die SaferSox Business-Socken. Dahinter steckt die gleiche Technologie wie bei den Sportsocken jedoch handelt es sich dabei äußerlich um ganz normale Business-Socken. Genau wie bei den SaferSox Sportsocken verspricht SaferSox auch hier tagelanges Tragen ohne dass die Socken in die Wäsche müssen – und auch hier möchte ich euch trotz der Qualität der Socken davon abraten. Entscheidend hierfür sind die eingearbeiteten Silberfäden welche antibakteriell wirken.

Trotzdem sind das einfach meine liebsten Socken wenn es um Business-Socken geht. Durch die Silberfäden riechen die Socken nicht und die Füße fühlen sich auch am Ende eines langen Tages frisch an. Also die perfekten Business-Socken bei Schweißfüßen. Die SaferSox Sportsocken gibt es auf Amazon für 9,90 Euro.

Meine Empfehlung für Alltags-Socken bei Schweißfüßen

Ich hoffe ich konnte euch jetzt einen guten Überblick geben und was meine Empfehlungen für Socken bei Schweißfüßen für euch sind. Wer unter Schweißfüßen leidet für den ist die Auswahl der richtigen Socken einfach sehr wichtig und das sollte nicht unterschätzt werden. Die richtige Fußpflege und Behandlung ist eine Seite aber die Socken trägt man meistens 12 Stunden am Tag. Wer hier also in vernünftige Socken investiert wird schon bald feststellen wie sich die allgemeine Fußhygiene verbessert und auch warme Tage angenehmer werden.

Richtige Socken gegen Schweißfüße, das heißt weniger feucht-nasse Socken, weniger Gestank und weniger Beschwerden an den Füßen.

Mein Empfehlung lautet also ganz klar auch im Alltag auf die richtigen Socken zu setzen. Ich trage im Alltag meistens die SaferSox Sportsocken. Sie sind unglaublich bequem, relativ günstig und drücken weder im Sportschuh noch im Sneaker oder Halbschuh. Trotz dem Werbespruch von SaferSox wasche ich die Socken nach einmaliger Benutzung.

Aufgeweichte Haut durch Schweißfüße

Wer unter Schweißfüßen leidet dessen Haut ist auf aufgeweicht.

Ich leide seit meiner Kindheit unter Schweißfüßen und so stark dass die Haut an Füße nach einem langen Tag in geschlossenen Schuhen regelrecht aufgeweicht ist. Aufgeweichte Haut durch Schweißfüße ist ein Problem welches viele Betroffene von Schweißfüßen plagt und vor allem im Winter fast unvermeidbar ist. Ich berichte dir in diesem Artikel über meine Vorgehensweise aufgeweichte Haut durch Schweißfüße zu verhindern und die Haut danach zu pflegen damit die Haut dann nicht einreißt, austrocknet oder sich Fußpilz bildet.

Was die Haut an den Füßen besonders macht

Wer sich in einem Drogerieladen umgeschaut hat wird feststellen dass sich ganze Regale damit befassen

Anders als der hier abgebildete Querschnitt der Haut ist die oberste Schicht der Haut an der Fußsohle deutlich dicker und neigt daher eher zum aufweichen durch Schweiß und Flüssigkeit.
Anders als der hier abgebildete Querschnitt der Haut ist die oberste Schicht der Haut an der Fußsohle deutlich dicker und neigt daher eher zum aufweichen durch Schweiß und Flüssigkeit.

wie man die dicke Hornhaut der Füße bekämpfen kann. Denn genau diese Hornhaut macht die Haut an den Füßen so besonders.

Sie ist besonders Dick und and der Fußsohle und Ferse besonders ausgeprägt. Vor einiger Zeit haben sich Wissenschaftler damit beschäftigt wieso die Haut an den Füßen so dick ist (englischsprachige Quelle: ScienceDaily ) und kamen zu dem Ergebniss dass die Fußsohlen hauptsächlich aus der äußeren Hautschicht, der Epidermis, bestehen. Diese Hautschicht ist in der Lage Zellteilung mit einer weitaus höheren Frequenz durchzuführen.

Das ist übrigens auch der Grund wieso Tätowierungen an der Fußsohle relativ schnell verschwinden: Die Farbpartikel werden schnell abgebaut da die Zellen ersetzt werden.

Aufgeweichte Hornhaut an den Füßen

Fußpflege wie Fußbäder oder die Hornhaut entfernen sollte man regelmäßig durchführen.
Fußpflege wie Fußbäder oder die Hornhaut entfernen sollte man regelmäßig durchführen.

Aus diesem Grund neigt die Hornhaut an den Füßen dazu zu „wuchern“ und es empfiehlt sich die Hornhaut zum Beispiel mit einem Hornhautentferner zu behandeln.

Speziell diese schlecht durchblutete Hornhaut macht die Haut an den Füßen so besonders und ist die Haut die bei Schweißfüßen aufweicht und dann zu Problemen führt.

Genau diese Hornhaut neigt dann zu Blasen und die abgestorbene Haut dient vor allem Bakterien wie den Brevibakterien als optimale Nährquelle. Diese Bakterien und deren Ausscheidungen sind dann für den Gestank nach Käse an den Füßen verantwortlich. Unser Ziel sollte also sein dass so wenig Hornhaut wie möglich aufgeweicht wird und abstirbt.

Probleme durch aufgeweichte Haut an den Füßen

Ich persönlich habe diese Probleme meist im Winter denn im Sommer trage ich zumeist sehr leichte

Wer die falschen Socken trägt und darin schwitzt dessen Haut an den Füßen weicht ein.
Wer die falschen Socken trägt und darin schwitzt dessen Haut an den Füßen weicht ein.

oder offene Schuhe ( Zu meinem Artikel Schweißfüße in Sandalen und Flip Flops ) welche besser durchlüftet sind. Natürlich schwitzen die Füße auch im Sommer extrem durch die Wärme aber durch die Durchlüftung weichen die Füße seltener durch den Schweiß ein.

Richtig problematisch wird es jedoch im Winter wenn man – um der Kälte entegegen zu wirken – geschlossene Schuhe und oft noch dicke Socken trägt. Hier fangen die Probleme beim Aufweichen der Haut durch Schweißfüße erst richtig an:

  • Haut schält sich und schuppt sich ab
  • Hornhaut verfärbt sich und stirbt ab
  • Risiko von Pilzinfektionen und Bakterienbefall steigt rapide
  • Haut trocknet und reißt ein
  • Schmerzen und Juckreiz an den Fußsohlen

Wer regelmäßig unter aufgeweichter Haut durch Schweißfüße leidet kennt diese Probleme. Einige sind eher kosmetischer Natur wie dass sich die Haut abschält oder verfärbt, andere können zu einem ernsthaften gesundheitlichen Problem werden wie Fußpilz oder eingerissene Haut (vor allem an den Zehen).

Aber was können wir gegen die aufgeweichte Haut unternehmen?

Was tun gegen aufgeweichte Haut an den Füßen

Es ist keine Überraschung wenn ich euch sage dass man das Schwitzen an den Füßen verhindern muss. Jedoch können wir noch konkret gegen die Feuchtigkeit vorgehen und verhindern dass die Haut permanent feucht ist. 

1. Füße gründlich Waschen

In erster Linie empfehle ich die Füße gründlich zu waschen. Die Füße zu waschen ändert zwar nichts daran, dass diese Schwitzen, eliminiert aber Bakterien und mögliche Pilzerreger. Am besten eignet sich dafür eine antibakterielle Flüssigseife. Besonderen Augenmerk sollte man auf die Zehzwischenräume legen. Nach der Füßwäsche sollte man die Füße komplett trocknen – auch hier wieder besonders die Zehzwischenräume beachten.

2. Antitranspirantes Fußdeo auftragen

Wer das Aufweichen der Haut vermeiden möchte sollte die Füße täglich und gründlich pflegen.
Wer das Aufweichen der Haut vermeiden möchte sollte die Füße täglich und gründlich pflegen.

Um den Schweißfuß einzudämmen und die Füße trocken zu halten ist direkt nach dem Waschen des Fußes ein antitranspirantes Fußdeo anzuwenden. Ich empfehle das Silver Active Fußspray von Hansaplast. Durch das enthaltene Silber wirkt das Deo besonders antibakteriell und so können sich keine Bakterien einnisten. Dazu verhindert das Deo auch noch dass die Füße schwitzen.

3. Fußpuder auftragen

Sobald das Fußdeo getrocknet ist nutze ich Fußpuder. Und ja, ich nutze es wirklich jeden Tag und trage es teilweise Mittags neu auf. Denn durch die permanente Reibung und die Socken sind die Füße ständig unter Belastung und das Deodorant kann oft nicht so lange auf der Haut wirken. Das Fußpuder (meine Empfehlung findest du hierFußpuder ) wirkt nicht nur antitranspirant und antibakteriell sondern nimmt auf den Schweiß und damit die Flüssigkeit auf.

Übrigens: Auch im Sommer nutze ich Fußpuder wenn ich Sandalen oder Flip-Flops trage. Das Puder ist nur leicht sichbar und hilft den Schweiß aufzunehmen damit die Füße trocken bleiben.

4. Die richtigen Socken

Nachdem wir unsere Füße gepflegt und behandelt haben geht es an die richtige Wahl der Socken. In meiner Kindheit wurde mir immer gesagt ich solle Baumwollsocken tragen da diese gegen Schweißfüße helfen.

Vielleicht trifft das auf einen leichten Schweißfuß zu aber bei mir haben sich die Baumwollsocken mit Schweiß vollgesogen. Das Resultat: Ich hatte wieder aufgeweichte Haut durch meine Schweißfüße.

Ich empfehle atmungsaktive Socken mit Silberfäden gegen Bakterien (und damit gegen Geruch). Aktuell fällt meine Wahl für Freizeit, Sport und Arbeit auf die Socken von FussFreunde, die TippTexx24 ® X-Static-Silbersocken. Die Socken sind extrem Robust, fühlen sich toll auf der Haut an und stinken wirklich nicht. Sie sind luftig und dadurch bleibt der Schweiß nicht an den Füßen und die Haut weicht nicht auf.

5. Die richtigen Schuhe

Gummistiefel sind für Menschen mit Schweißfüßen ein no-go.
Gummistiefel sind für Menschen mit Schweißfüßen ein no-go.

Natürlich sind auch die Schuhe entscheidend. Leider hat man da oft keine Alternative, besonders im Winter. Ich für meinen Teil friere lieber als dass ich im Winter schwitze. Denn egal wie warm meine Füße im Winter sind, sobald sie schwitzen und der Schuh feucht wird frieren meine Füße.

Generell sollte man mit Schweißfüßen natürlich Gummistiefel jeder Art vermeiden. Die Firma Geox wirbt seit einigen Jahren mit Geox, der Schuh der atmet und ich habe mit diesen Schuhen gute Erfahrungen gemacht.

Am liebsten habe ich aber natürlich die Monate die es mir erlauben leichte Sportschuhe oder Sneakers zu tragen.

Fazit

Wer unter Schweißfüßen leidet wird vermutlich auch unter aufgeweichter Haut leiden. Regelmäßige Fußpflege und meine 5 Schritte sollten helfen die aufgeweichte Haut in Zukunft zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren.

Generell ist es immer wichtig die Füße genügend zu Lüften. Wer also nach einem langen Tag mit aufgeweichten Füßen nach Hause kommt sollte diese erst einmal Waschen und dann am besten keine Socken tragen und der Haut an der Luft ermöglichen zu trocknen. Über Nacht empfiehlt sich zusätzlich eine Creme um die Haut zu pflegen und das Austrocknen zu vermeiden. Meine Empfehlung hier ist die Gehwol Fußcreme.

Viel Erfolg und ich wünsche dir trockene und geruchsfreie Füße!

Ursache von Schweißfüßen

Die Ursache von Schweißfüßen

Schweißfüße sind ein unangenehmes Thema. Nicht jeder bemerkt, dass er Schweißfüße hat aber wenn es dann einmal soweit ist möchte man nurnoch so schnell wie möglich die Schuhe anziehen und das Weite suchen. Schweißfüße sind ein Problem von dem fast die Hälfte der Deutschen betroffen sind und dementsprechend hoch ist die Nachfrage danach. Aber wodurch entstehen überhaupt Schweißfüße? Und wieso stinken Schweißfüße? In diesem Artikel möchte ich darauf antworten geben.

Wieso schwitzen die Füße unkontrolliert?

Eine Überfunktion der Schweißdrüßen wird als Hyerhidrose bezeichnet und kann auch an den Füßen vorkommen.
Eine Überfunktion der Schweißdrüßen wird als Hyerhidrose bezeichnet und kann auch an den Füßen vorkommen.

Schwitzen ist eine tolle Errungenschaft der menschlichen Evolution. Schweiß kühlt unseren Körper bei Anstrengung und Hitze und sorgt dafür, dass wir nicht nur einen kühlen Kopf sondern einen kühlen Körper bewahren. Leidet man unter Bromhidrosis (medizinisch für Schweißfüße) dann schwitzen die Füße auch ohne Anstrengung und das unkontrolliert.

Besonders betroffen davon sind eher die Männer als die Frauen. Eine Sache vorweg: Die Ursache ist hauptsächlich genetischen Ursprungs und Schweißfüße treten nicht einfach auf. Oft hängen aber auch die Hormone damit zusammen und so kann es während der Pubertät oder den Wechseljahren zu einem Ausbruch kommen.

Die Anatomie der Füße

Dass Füße im Normalfall fünf Zehen und eine Ferse haben sollte den meisten bekannt sein. Ich möchte aber kurz auf eine andere Besonderheit der Füße kommen: Die Schweißdrüßen.

Die Schweißdrüßen an den Füßen sollen uns eigentlich ermöglich besser barfuß zu laufen.
Die Schweißdrüßen an den Füßen sollen uns eigentlich ermöglich besser barfuß zu laufen.

Der menschliche Körper oder besser gesagt die Haut des Menschen hat zwei verschiedene Typen von Schweißdrüßen. Die ekkrine und die apokrine Schweißdrüsen. Die ekkrine Schweißdrüßen sind dafür verantwortlich, dass der Wärmehaushalt im Körper funktioniert, sie sondern also Schweiß ab wenn wir uns bewegen oder uns heiß ist.

Die apokrine Schweißdrüßen dienen einem ganz anderen Zweck, nämlich dem dass sie Duftstoffe abgeben und sind daher für unseren Körpergeruch verantwortlich. Aus diesem Grund werde ich nicht weiter auf diese eingehen.

Interessant für uns im Bezug auf Schweißfüße sind die ekkrine Schweißdrüßen. Der Mensch bestitzt etwa 2 bis 3 Millionen dieser Schweißdrüßen. Die wenigsten hat er am Oberschenkel mit etwa einhundert Stück pro Quadratcentimeter (!). Und – wer hat es erraten? – am meisten an den Fußsohlen mit 600 Stück pro Quadratcentimeter.

Wer jetzt also eher gedacht hätte die meisten Schweißdrüßen befindet sich unter den Achseln etwa lag hier falsch. Der Grund für die hohe Anzahl an den Fußsohlen ist diese, dass der Körper eine Möglichkeit gesucht hat wie unsere Ahnen besser zu Fuß laufen konnten. Sind die Fußsohlen leicht feucht haften sie eben besser auf einem Untergrund.

Eine Überfunktion der Schweißdrüsen führt zum Schweißfuß

Mit Schweißfüßen in Gummistiefel? Eine unangenehme Erfahrung
Mit Schweißfüßen in Gummistiefel? Eine unangenehme Erfahrung

Wer am ganzen Körper zuviel schwitzt der leidet an einer Hyperhidrose. Beim Schweißfuß handelt es sich also um eine lokale Hyerhidrose. Die genauen Ursachen dafür sind noch nicht erforscht aber man geht davon aus, dass es sich einerseits um eine Überaktivität der Nerven (im Fuß) handelt und anderseits an deutlich größer ausgesprägten Schweißdrüsen.

Von einer Überfunktion, also Schweißfüßen, spricht man in fachkreisen ab einer menge von 50mg Schweiß pro Minute und das pro Fuß (!).

Viele Menschen haben vor allem während der Pubertät Probleme mit den Schweißfüßen da hier die Hormone sich nicht nur im Verhalten und im Hautbild (Pickel, Akne etc.) zeigen sondern auch in vermehrten Schweißbildung und auch Duftstoffen.

Probleme und Beschwerden durch Schweißfüße

Wer Schweißfüße hat kennt die Probleme und Beschwerden nur zu gut.

Im Winter schwitzen die Füße obwohl es kalt und ist und in geschlossenen Winterschuhen friert man besonders schnell. Trotz der Kälte schwitzen die Füße und es ist als wäre man in eine Pfütze getreten. Aber auch im Sommer wird es unangenehm wenn die Füße in den Flip-Flops und Badelatschen rumrutschen und unangenehme Quietsch-Geräusche absondern.

Besonders unangenehm wird es wenn die Füße nicht nur schwitzen sondern auch stinken – der bekannte Begriff „Käsefüße“ trifft es hier sehr passend. Der Begriff „Käse“ ist übrigens sehr passend denn die Bakterien die durch die Schweißfüße Zersetzt werden sind die gleichen die bei der Käseproduktion anfallen und daher kommt es zu einem ähnlichen Geruch.

Problematischer wird es für Betroffene wenn Probleme mit Pilzinfektionen auftreten. Laut aktuellen Untersuchungen liegt hier die Erkrankungsrate über drei mal so hoch wie bei Personen die nicht unter Schweißfüßen leiden.