Backpulver – Hilft das Hausmittel wirklich?

Backpulver gegen Schweißfüße? Wir zeigen wie das geht und wie du dir ein natürliches Deo aus Backpulver herstellen kannst.
Backpulver gegen Schweißfüße? Wir zeigen wie das geht und wie du dir ein natürliches Deo aus Backpulver herstellen kannst.

Dass Backpulver gegen Schweißfüße und stinkende Käsefüße helfen soll ist schon lange kein Geheimnis mehr. Das Hausmittel Backpulver wird seit jeher von Müttern und Großmüttern empfohlen. Ich selber habe Backpulver noch nie dafür genutzt, habe mir aber zum Ziel gesetzt das ganze einfach mal an meinen Schweißfüßen auszuprobieren.

Bevor es aber zum „Feldtest“ geht fasse ich euch meine Recherchen zusammen und wieso Backpulver gegen Schweißfüße und stinkende Füße helfen soll!

Die Chemie hinter Backpulver

Backpulver - oder Natron - hilft gegen Bakterien und Schweißfüße.  Photo by Cristian Newman on Unsplash
Backpulver – oder Natron – hilft gegen Bakterien und Schweißfüße.
Photo by Cristian Newman on Unsplash

Backpulver wird eigentlich nur in der Küche verwendet: Hier soll das Triebmittel helfen dass der Kuchen oder Brotteig aufgeht. Triebmittel sind zum Beispiel Hefe und Sauerteig (welcher erst mühsehlig angesetzt werden muss) aber auch das im Backpulver enthaltene Natron is ein Triebmittel. Diese Mittel sorgen dafür, dass Gase im Teig entstehen und diesen schon lüftig und voluminös macht.

Doch der Grund wieso Backpulver gegen das Schwitzen eingesetzt werden kann liegt nicht direkt in der Fähigkeit als Triebmittel! Denn Backpulver – oder besser gesagt das enthaltene Natriumhydrogencarbonat (oft auch einfach nur Natron genannt) wirkt als Neutralisator von Säuren. So wirkt Backpulver auch als Hausmittel gegen Schweiß und kann diesen damit neutralisieren.

Eifrige Leser dieser Seite wissen aber bereits, dass Schweiß zwar unangenehm ist und die Füße, Socken und Schuhe dadurch feucht werden. Trotzdem kommt der Gestank nach Käsefüßen nicht vom Schweiß sondern von den Bakterien und primär deren Ausscheidungen.

Somit entzieht also Backpulver den Bakterien die Nahrungsgrundlage und sorgt dafür, dass unsere Füße weniger stinken.

Aber Natron bindet auch Gerüche die bereits entstanden sind. Zu diesem Punkt kommen wir später genauer aber eins kann ich jetzt schon Verraten: Backpulver gegen stinkende Schuhe ist ein Hausmittel welches sehr gut funktioniert!

Zusammenfassung:

Das Backpulver neutralisiert den pH-Wert des Schweißes und wirkt außerdem gegen die Bakterien die den Gestank der Schweißfüße verursachen. Backpulver ist also ein Hausmittel gegen Schweiß mit einer tatsächlichen Wirkung.

Backpulver gegen Schweißfüße

Dass Backpulver gegen Schweißfüße funktioniert kann jeder von euch selber austesten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Backpulver gegen Schweißfüße anzuwenden. Man kann zum Beispiel ein Deodorant herstellen, ein Fußbad nehmen oder das Backpulver direkt auf die Füße auftragen. Im Folgenden stelle ich euch verschiedene Methoden vor!

Die Füße direkt mit Backpulver einreiben

Die erste Methode geht nach dem „quick and dirty“-Prinzip (deutsch: „Schnell und unsauber“): Das Backpulver wird einfach auf die Füße oder auch unter die Achseln – eben dort wo man schwitzt – aufgetragen.

Auch wer länger unterwegs ist wird mit Backpulver an den Füßen eine Linderung erfahren.  Photo by Rist Art on Unsplash
Auch wer länger unterwegs ist wird mit Backpulver an den Füßen eine Linderung erfahren.
Photo by Rist Art on Unsplash

Um das Backpulver besser auftragen zu können, kann man es auch mit etwas Wasser vermischen. Man kann das backpulver so zwar besser verteilen, muss aber erst warten bis es wieder getrocknet ist.

Das hat einige Vorteile aber natürlich auch Nachteile.

Vorteile dieser Methode:

  • Geht sehr schnell
  • Beutel Backpulver kann immer transportiert werden
  • Keine Vorbereitung notwendig

Nachteile dieser Methode:

  • Kein flächendeckender Schutz
  • Auftragen ist unpraktisch und unsauber
  • Pulver auf Hosenbein und Socken sichtbar
  • Keine langanhaltende Wirkung

Wer also immer eine Packung Backpulver dabei hat kann seine Füße damit schnell und unkompliziert bestäuben. Jedoch ist diese Methode weder sauber noch wirklich gründlich. Besser ist es sich ein Deodorant vorzubereiten und dieses täglich anzuwenden.

Übrigens: meinen ersten Test habe ich so durchgeführt. Mehr dazu schreibe ich später, ich war aber eigentlich (bis auf die genannten Nachteile) sehr zufrieden!

Anleitung: Backpulver als aluminiumfreies Deodorant gegen Schweißfüße

Meine bevorzugte Methode ist es aus dem Backpulver selber ein Deo herzustellen. Es gibt zwar einige gute Deos gegen Schweißfüße (zum Beispiel dieses hier: Deo gegen Schweißfüße) aber wer es gerne puristisch hat und ein Hausmittel nutzt dem kann ich nur zum guten alten Backpulver-Deo raten.

Die Herstellung ist sehr einfach und du benötigst nur folgende Hausmittel und Zubehör:

  • Eine Packung Backpulver oder Natron
  • 100 ml destilliertes (oder abgekochtes) Wasser
  • Teebaumöl (Warum? Dazu kommen wir später!)
  • Optional: ein ätherisches Öl (zum Beispiel Limettenöl)
  • Eine Sprühflasche

Außerdem schadet ein kleiner Trichter nicht und natürlich brauchst du ein Glas sowie einen Löffel oder eine Gabel um das ganze zu vermischen.

Anleitung zur Herstellung des Natron Deos:

Teebaumöl und Limettenöl gehören ins Backpulver-Deo  Photo by Kelly Sikkema on Unsplash
Teebaumöl und Limettenöl gehören ins Backpulver-Deo
Photo by Kelly Sikkema on Unsplash

Die eigentliche Herstellung geht sehr schnell und macht das Deo so vielseitig und bequem. Einfach die Backung Packulver oder Natron in ein Glas geben und das Wasser dazu schütten. Dann gibst du noch 2-4 Tropfen Teebaumöl hinzu sowie 5-10 Tropfen Limettenöl.

Das Backpulver verhindert Geruchsbildung und reduziert die Schweißbildung und schließt die Poren an den Füßen.

Das Teebaumöl wirkt antibakteriell und antiseptisch und ist daher ein perfektes Hausmittel nicht nur gegen Bakterien welche den Gestank nach Käsefüßen verursachen sondern eleminiert auch Pilze auf natürliche Weise.

Das Limettenöl versprüht nicht nur einen frischen und angenehmen Geruch sondern reguliert auch das Transpirieren – also das Schwitzen – und hilft unseren Füßen so frisch zu bleiben. Netter Beigeschmack: Insekten mögen den Geruch von Zitrusfrüchten nicht!

Dieses fertig gemischte und natürliche Backpulver-Deo kann dann in eine Sprühflasche umgefüllt werden. Da sich die Öle immer auf der Oberfläche absetzen werden ist Schütteln vor dem Auftragen notwendig aber nicht weiter störend.

Mit der Sprühflasche lassen sich dann die Füße oder die Achseln mit dem selbstgemachten Deodorant schnell einsprühen.

Fazit: Mein Backpulver Test gegen Schweißfüße

Ich bin euch noch meinen Backpulver-Test schuldig und verpacke diesen gleich in einen Fazit zu diesem Artikel.
Ich habe die ersten paar Tage einfach nur Backpulver ausprobiert. Dafür habe ich das Backpulver in der Früh auf die frisch gewaschenen Füße aufgetragen (speziell zwischen den Zehen) und dann meine Socken angezogen. Ziemlich genau so mache ich das bereits mit Babypuder und was soll ich sagen? Backpulver wirkt grandios!
Die Füße sind trockener geblieben und obwohl ich, im Gegensatz meiner Gewohnheit, kein Fußdeo benutzt habe, haben meine Füße am Abend nicht gestunken.

Einige Tage später habe ich das Backpulver-Deo nach meiner Anleitung angerührt und es sogar unter den Achseln genutzt. Der Geruch war zwar untypisch (als Mann riechen die meisten Deos eben doch nach Rasierwasser) aber keineswegs negativ. Sogar meine Freundin probierte das Deo dann aus.

Etwas negativ ist das erstmals ölige Gefühl unter den Achseln. Die Haut absorbiert das Öl aber schnell und es bleibt dann im Laufe des Tages kein öliges Gefühl mehr. Unter den Achseln haben wir auch nicht mehr gerochen als wenn wir ein normales Deodorant benutzt hätten. Das Deo ist also eine sehr gute und natürliche Möglichkeit gegen Schweißgeruch und Schweißfüße vorzugehen. Egal ob gegen Schweißfüße oder unter den Achseln. Wir sind begeistert!

Käsefüße

Käsefüße - Nervig und stinkig. In diesem Artikel findest du Hilfe und Tipps gegen Käsefüße.

„Deine Füße stinken aber nach Käse – wasch die mal!“ ist ein Satz den wohl jeder mit Käsefüßen schon einmal gehört hat. Die berühmten Käsefüße haben ihren Namen nicht zu unrecht denn der Gestank der Füße erinnert tatsächlich an den von altem Stinkekäse, wie dem berühmten Limburger Käse.

In diesem Artikel erkläre ich euch wie es zu dem Käsefuß-Geruch kommt und was er mit echten Käse gemeinsam hat (wirklich viel!). Natürlich gibt es am Ende auch ganz konkrete Tipps und Methoden um zu verhindern dass deine Füße nach Käse stinken.

Was der Käsefuß und Käse gemeinsam haben

Käsefüße und Käse haben nicht nur den Geruch gemeinsam sondern auch die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind.
Käsefüße und Käse haben nicht nur den Geruch gemeinsam sondern auch die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind.

Tatsächlich haben der Käsefuß und der stinkende Käse so einiges gemeinsam und aus dieser Gemeinsamkeit resultiert auch der ähnliche Geruch. Denn verantwortlich für den typischen Stinkekäse Geruch sind in beiden Fällen das Brevibacterium linens. Diese Bakterien entstehen nicht nur bei der Herstellung von Käsesorten die als Stinkekäse bekannt sind (z.B der Limburger, der Appenzeller oder der Harzer Käse) sondern sorgen auch an den Füßen für den Gestank nach Käse.

Das klingt natürlich etwas eklig wenn man sich vorstellt dass die Bakterien auf den eigenen Füßen eigentlich in eine Molkerei oder Käserei gehören. Trotzdem ist es nicht ungewöhnlich denn unsere Schweißfüße bieten den Bakterien eine perfekte Umgebung:

  • Wärme: An den Füßen hat es eine angenehme Temperatur und besonders in geschlossenen Schuhen welche nicht atmungsaktiv sind können die Bakterien sich wunderbar vermehren
  • Feuchtigkeit: Wer wie ich unter Schweißfüßen leidet der bietet den Bakterien zur Wärme einen gleich doppelt angenehmen Ort um sich auszubreiten. Die andauernde Feuchte ermöglicht es Ihnen auch sich in Socken und Schuhen einzunisten.
  • Nahrung: Achtung, jetzt wird es eklig! Die Bakterien werden an unseren Füßen nämlich auch optimal mit Nahrung versorgt. Sie ernähren sich nämlich von unseren abgestorbenen Hautresten wie z.B der Hornhaut. Diese löst sich bei Schweißfüßen sogar besonders gerne ab!

Wieso die Schweißfüße für Bakterien besonders attraktiv sind wissen wir nun. Wie es aber zu dem Käsefuß kommt und welche Rolle die Bakterien dabei spielen erkläre ich euch im nächsten Absatz.

Wieso Bakterien für den Käsefuß verantwortlich sind

Bakterien die sich von dem Schweiß und Hautzellen ernähren sind für den Käsefuß verantwortlich.
Bakterien die sich von dem Schweiß und Hautzellen ernähren sind für den Käsefuß verantwortlich.

Oft gehen Menschen davon aus, dass unser Schweiß stinkt. Dem ist aber nicht so. Tatsächlich sind es die Bakterien die für den Gestank verantwortlich sind – genauer gesagt ihre Ausscheidungen und die biochemischen Prozesse die während der Verdauung (u.a unseres Schweißes) durchlaufen werden.

Pro Fuß haben wir im Durchschnitt etwa 250.000 Schweißporen welche am Tag bis zu 250ml Schweiß produzieren können.

Mehr als genug Nahrung und Stoffwechselprodukte für Bakterien also. Zwar sind die Brevibakterien für den Gestank hauptverantwortlich aber man geht in der aktuellen Forschung davon aus, dass es sechs verschiedene Bakterienstämme gibt welche unsere Füße bevölkern:

  • Corynebacteria
  • Micrococci
  • Propionibacteria
  • Betaprotebacteria
  • Brevibacteria (Wikipedia)
  • Staphylococci

All diese Bakterienstämme tummeln sich auf unseren Füßen und ernähren sich dort von unserem Schweiß und unseren abgestorbenen Hautzellen. Die enthaltenen Proteine in der menschlichen Haut werden von diesen Bakterien dann Abgebaut. Dabei entsteht zum Beispiel das Gas Methanthiol. Methanthiol riecht nicht nur unangenehm nach verfaultem Gemüse sondern wird deswegen oft als Warngas eingesetzt.

Weitere Abbauprodukte die den Käsefuß-Gestank erzeugen sind:

  • Dimethyldisulfid: Dimethyldisulfid ist ein Stoff welcher dem Pilz Stinkmorchel den Namen und den unangenehmen Geruch gibt.
  • Buttersäure: Die Buttersäure ist eine Säure welche nach Erbrochenem oder alt gewordener, ranziger Butter riecht. Buttersäure wirkt übrigens auf Fliegen sehr attraktiv und zieht diese an.
  • Capronsäure: Der Name der Capronsäure stammt vom lateinischen „capra“ was Ziehe bedeutet ab und wird daher (durch den charakteristischen Gestank nach Ziege) als Ziegensäure bezeichnet.
  • Isovaleriansäure: Ist eine Säure welche nach aktueller wissenschaftlicher Lage immer präsent ist wenn ein Schweißfußgeruch vorliegt und definiert diesen Geruch am markantesten.

Was man gegen Käsefüße machen kann

Wer hat noch Angst die Füße auszuziehen weil das ganze Büro die Käsefüße riecht? Keine Sorge: Meine Tipps helfen gegen Käsefüße.
Wer hat noch Angst die Füße auszuziehen weil das ganze Büro die Käsefüße riecht? Keine Sorge: Meine Tipps helfen gegen Käsefüße.

Nun genug an Theorie und Hintergrundwissen. Doch trotzdem ist dieses Wissen wichtig. Denn wir wollen nicht nur die Symptome (also den Gestank nach Käsefüßen) bekämpfen sondern die Ursache. Und die Ursache sind Bakterien und deren Abfallprodukte.

Wenn man also weiß was das Problem ist kann man Käsefüße gut vermeiden und in Zukunft auf den Gestank weitestgehend verzichten. Dafür ist nur eine gründliche Hygiene und einige Tipps von mir notwendig.

Fußpflege gegen Käsefüße: Den Bakterien die Nahrung entziehen

Fußpflege ist wichtig. Nicht nur bei Käsefüßen sondern auch bei Schweißfüßen. Die Fußpflege nimmt bei Problemen mit Käsefüßen eine besonders große Rolle ein da wir dabei versuchen die Füße von Talg, Schweiß und abgestorbenen Hautschuppen zu befreien. Damit entziehen wir den Bakterien die Nahrung und damit auch die Lebens- und Gestangsgrundlage.

Ich empfehle aus diesem Grund nicht nur tägliche Fußbäder sondern auch das Peelen der Füße um zB die abgestorbene Haut zu entfernen. Dazu eignet sich am besten ein Bad in Kneipp Fußbadekristalle welche dafür sorgen dass der Fuß nicht nur gereinigt wird sondern auch Talgablagerungen und Hautschuppen entfernt werden.

Bakterien durch regelmäßiges Füßewaschen töten

Trotzdem ist es wichtig die Bakterien noch zu töten. Aus diesem Grund empfehle ich ganz einfach eine antibakterielle Seife wie zum Beispiel die Palmolive antibakterielle Flüssigseife.

Die Füße sollten dann am besten in der Früh und am Abend geputzt werden. Aber Achtung! Die Bakterien können auch noch an anderen Orten lauern. Daher ist es wichtig auch die Schuhe richtig zu reinigen damit dort keine Bakterien mehr vorhanden sind. Tägliches Wechseln von Socken sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Übrigens: Hier findest du meine Übersicht der besten Socken gegen Schweißfüße: Die besten Socken bei Schweißfüßen

Fußbäder verhindern Käsefüße und pflegen die Füße

Frische Luft alleine hilft nicht gegen Käsefüße aber die Füße sollten nach einem Fußbad gelüftet werden damit sie komplett trocken sind.
Frische Luft alleine hilft nicht gegen Käsefüße aber die Füße sollten nach einem Fußbad gelüftet werden damit sie komplett trocken sind.

Wer nicht nur etwas Wellness Zuhause möchte sondern auch die Füße pflegen möchte und Käsefüße verhindern will dem empfehle ich Fußbäder. Fußbäder sind besonders nach einem langen Tag geeignet die Füße und die Haut zu entspannen. Außerdem kann die eingeweichte Haut und Nägel dann besser behandelt werden.

Egal ob man stinkende Nägel hat oder zuviel Hornhaut: Nach dem Fußbad lassen sich diese gut schneiden bzw. die Haut entfernen.

Bei Fußbädern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich empfehle in den meisten Fällen ein Fußbad mit den  Kneipp Fußbadekristalle welches durch die antiseptische Wirkung des Salzes sehr gut gegen Käsefüße hilft.

Schluss mit den Käsefüßen

Wenn du dich an diese Tipps hälst kannst du deine Käsefüße schnell bekämpfen. Ich empfehle dir noch meinen Artikel über das Verhindern von Schweißfüßen zu lesen. Dann bist du gut gewappnet gegen Schweiß- und Käsefüße und musst keine Sorgen mehr haben deine Schuhe vor anderen Leuten auszuziehen.

Schweißfüße beim Sport

Schweißfüße und Stinkefüße beim Sport: Das hilft dagegenen
Sport und Schwitzen gehört einfach zusammen. Trotzdem sind uns Schweißfüße beim Sport oft sehr unangenehm.
Sport und Schwitzen gehört einfach zusammen. Trotzdem sind uns Schweißfüße beim Sport oft sehr unangenehm.

Wer Sport macht schwitzt – das ist klar – aber wer unter Schweißfüßen leidet wird vor allem beim Sport unter triefend nassen Socken und sogar Schuhen leiden. Zwar hat man den Vorteil dass man nach dem Sport direkt duschen kann und die Kleidung wechseln kann aber trotzdem sind Schweißfüße beim Sport nicht nur unangenehm sondern können auch zu ernsthaften Problemen an den Füßen führen. Dazu gehört nicht nur eine aufgeweichte Haut sondern auch das erhöhte Risiko von Pilzinfektionen und ein erhöhtes Verletzungsrisiko durch rutschige Füße in den Sportschuhen.

Schweißfüße beim Sport führen also zu:

  • Hautaufweichungen
  • erhöhtem Verletzungsrisiko
  • Erhöhtes Risiko für Pilzinfektionen

Dazu kommt dass sich die Füße beim Sport besonders erhitzen und es in den feuchten, fast schon nassen, Sportschuhen ein perfektes Klima für Bakterien entsteht. Das Resultat: Nach Käse stinkende Schweißfüße.

In diesem Artikel verrate ich dir die besten Tipps wie du gegen Schweißfüße beim Sport vorgehen kannst und meine Empfehlungen für Sportsocken und Sportschuhe.

Wieso Schweißfüße beim Sport vermieden werden sollten

In der Einleitung habe ich bereits erklärt zu welchen Problemen es kommen kann wenn man unter chronischen Schweißfüßen leidet und dazu noch Sport ausführt. Wie ihr bereits wisst leide ich selber unter starken, chronischen Schweißfüßen – und mache trotzdem Sport. Trotzdem bin ich bei jeder Sporteinheit – egal ob beim Teamsport oder alleine im Fitness – darum bemüht meinen Schweißfuß einzudämmen. Dies hat viele verschiedene Gründe.

Gesundheitliche Gründe Schweißfüße beim Training zu vermeiden

Egal ob beim Jogging oder beim Fitness: Schweißfüße können verhindert werden.
Egal ob beim Jogging oder beim Fitness: Schweißfüße können verhindert werden.

Natürlich sind schwitzige Füße in durchgenässten Sportschuhen unangenehm und der Geruch kann für einen selber nicht nur unangenehm sein sondern auch peinlich aber hinter exzessiven Schweißfüßen verbirgen sich – vor allem beim Training und beim Sport – auch gesundheitliche Risiken. Aus diesem Grund sollte man Schweißfüße beim Sport und beim Training so gut wie möglich vermeiden.

Gesundheitliche Gründe sind unter anderem:

  • Erhöhtes Risiko von Pilzinfektionen nach dem Sport (z.B wenn man danach eine öffentliche Dusche besucht)
  • Erhöhtes Verletzungsrisiko durch das Rumrutschen der Füßen in den Sportschuhen
  • Erhitzung der Füße

Neben diesen gesundheitlichen Problemen und Risiken gibt es noch weitere Gründe wieso man versuchen sollte gegen Schweißfüße beim Sport vorzugehen.

Weitere Gründe wieso man Schweißfüße beim Sport vermeiden sollte

Schwitzen gehört zwar zum Training und sind für einige sogar das eindeutige Zeichen dafür „etwas gemacht zu haben“ aber Schweißfüße sieht man in Sportschuhen sind und sie sind sehr unangenehm.

Gründe wieso man also Schweißfüße beim Sport vermeiden sollte sind:

  • Vom Schweiß durchnässte Schuhe sind ein perfekter Keimboden für Bakterien und müssen mehrere Tage austrocknen.
  • Das Material von normalen Socken und den Schuhen leidet unter dem dauernden Schwitzen und trocknen
  • Schweißfüße stinken und damit auch die Socken, die Sportschuhe und natürlich die Sporttasche
  • Extreme Schweißfüße sind sehr unangenehm und vielen ist es peinlich

Es sprechen also viele Gründe dafür etwas gegen die Schweißfüße beim Sport zu unternehmen und diese nicht als gegeben abzustempeln. Im nächsten Teil des Artikels behandeln wir also die Methoden gegen Schweißfüße speziell beim Sport.

Schweißfüße beim Sport verhindern

Mit meinen Tipps und Methoden kannst du das Schwitzen der Füße beim Sport verhindern und bekommst so keinen Käsefuß mehr.
Mit meinen Tipps und Methoden kannst du das Schwitzen der Füße beim Sport verhindern und bekommst so keinen Käsefuß mehr.

Wer Schweißfüße beim Sport verhindern möchte der steht vor einer Herausforderung. Ich selber bin zwar (selbsternannter) Experte beim Thema Schweißfüße aber auch ich hatte lange Zeit Probleme meine Schweißfüße speziell beim Sport unter Kontrolle zu bringen. Und speziell im Sommer bei hohen Temperaturen schaffe ich es selber nicht diesem Problem Herr zu werden.

Trotzdem habe ich in der langen Zeit des Rumprobierens mittlerweile ein festes Ritual entwickelt und schaffe es auch so meine Schweißfüße beim Sport zu verhindern.

Schritt 1: Das richtige Equipment

Wie bei Schweißfüßen im allgemeinen beginnt die Bekämpfung von Schweißfüßen auch beim Sport bei der richtigen Auswahl von Schuhen und Socken. Beide müssen richtig gewählt werden und wir können auf jedenfall den Zeitpunkt verzögern, die Menge an Schweiß reduzieren und das unangenehme Gefühl von vollgeschwitzten Socken und Schuhen verhindern.

Desto leichter desto besser.

Bei Schuhen gilt immer möglichst luftige Schuhe anzuziehen. Früher war das noch nicht gut möglich aber mittlerweile bieten alle Hersteller extrem leichte und luftdurchlässige Sportschuhe an. Egal ob Schuhe von Nike oder Sportschuhe von Adidas: Die Oberfläche ist meist aus Mesh-Material welches die Schuhe nicht nur extrem leicht werden lässt sondern auch luftdurchlässig ist.

Die Luftdurchlässigkeit reduziert nicht nur das Schwitzen an den Füßen sondern kühlt die Schuhe auch und verhindert das Einnisten von Bakterien.

Mit den richtigen Socken angenehmer laufen und trainieren

Auch bei den Socken sollte man genau achten was an die Füße kommt. Ich habe dazu bereits einen großen Artikel geschrieben den du hier findest: Die ultimative Socken-Guide bei Schweißfüßen.

Natürlich habe ich auch in diesem Artikel ein paar Tipps für dich.

  • Finger weg von (altertümlichen) Tennissocken aus Baumwolle.

Auch mir wurden immer Socken aus Baumwolle bei Schweißfüßen empfohlen. Das kann vielleicht stimmen wenn man nur in Socken zuhause rumläuft aber sobald man Schuhe anhat und die Füße anfangen zu schwitzen saugen sich die Socken aus Baumwolle mit dem Schweiß voll und werden sehr unangenehm. Daher empfehle ich Sportsocken wie die SaferSox Sportsocken.

  • Socken tragen ist ein Muss!
Mit den richtigen Sportsocken und leichten Sportschuhen schwitzen die Füße weniger und werden dabei durchlüftet.
Mit den richtigen Sportsocken und leichten Sportschuhen schwitzen die Füße weniger und werden dabei durchlüftet.

Egal wie bequem die Schuhe sind oder was du sonst so liest: Vor allem bei Schweißfüßen sind Socken ein Muss! Ohne diesen werden deine Socken schrecklich stinken und sich täglich mit deinem Schweiß vollsaugen. Das Resultat: Bakterien, Käsefüße und deutlich mehr Gestank. Also immer: Socken tragen!

  • Die richtigen Sportsocken gegen Schweißfüße sind es wert!

Wenn du einmal die richtigen Sportsocken gefunden hast dann solltest du davon gleich ein ganzes Pack bestellen. Dafür musst du diese Socken aber erstmal finden. Ich empfehle besonders bei Schweißfüßen die SaferSox Sportsocken

Schritt 2: Die Füße vor dem Sport richtig behandeln

Allein von den Schuhen und den Socken hören deine Füße nicht auf zu schwitzen. Zwar kannst du damit das Schwitzen reduzieren aber eine richtige Behandlung vor dem Sport (und am besten täglich) hilft dir, dass deine Füße auch beim Sport trocken bleiben!

Hilft ein Fußdeodorant?

Ein Fußdeodorant kann dir helfen, wird aber in den meisten Fällen nur helfen üble Käsefüße zu bekämpfen. Die Fußdeos helfen nämlich Bakterien zu bekämpfen und diese sind für den üblen Geruch nach Käse verantwortlich. Wenn du ein Fußdeo aufträgst welches dabei noch antitranspirant ist dann werden deine Füße auch nicht schwitzen. Meine Empfehlung dazu: Silver Active Fußspray von Hansaplast

Fußpuder behält die Füße trocken

Nach dem Fußdeo würde ich dir außerdem noch zu Fußpuder raten. Fußpuder pflegt nicht nur die Füße und die Haut der Füße sondern saugt auch die ersten Schweißtropfen auf und dein Fuß bleibt damit auch beim Sport trocken. Ich empfehle dieses Fußpuder: Fußpuder

Schritt 3: Die Füße nach dem Sport richtig pflegen

Du wirst schnell merken dass deine Füße mit dem richtigen Schuhwerk, guten Sportsocken und einer korrekten Behandlung garnicht – oder deutlich weniger – schwitzen. Trotzdem solltest du deine Füße nach dem Sport richtig pflegen. Dies gehört nicht nur zur allgemeinen Hygiene sondern erhöht auch deinen Wohlfühlfaktor immens. Ich empfehle dir dazu meinen Artikel über die richtige Fußpflege bei Schweißfüßen und Käsefüßen: Stinkende Füße vermeiden – 8 Tipps

Was tun gegen stinkende Sportschuhe?

Eine Frage bleibt natürlich noch. Was mache ich mit meinen stinkenden Sportschuhen? Deine Schuhe stinken übrigens so sehr nach Schweiß weil die Bakterien durch deinen Schweißfuß einen perfekten Nährboden haben. Es ist dunkel, feucht und deine Hautschuppen sind eine perfekte Nährquelle. Na, klingt das lecker? Deswegen empfehle ich dir deine Sportschuhe regelmäßig zu waschen. Wie man das bei Schweißfüßen richtig macht erfährst du in meinem Artikel dazu: Schuhe stinken nach Schweiß – was tun

 

Zwar misst man am Schweiß oft den Erfolg der Trainingseinheit aber am liebsten wäre es den meisten wenn die Sportsocken dabei trocken bleiben würden.
Zwar misst man am Schweiß oft den Erfolg der Trainingseinheit aber am liebsten wäre es den meisten wenn die Sportsocken dabei trocken bleiben würden.

Fazit zum Thema Schweißfüße beim Sport

Keine Sorge, wer beim Sport nicht schwitzt macht etwas falsch. Trotzdem sind extreme Schweißfüße natürlich sehr unangenehm und nehmen uns oft den Spaß am Sport. Ich hoffe ich konnte dir in diesem Artikel viele Tipps geben und du kannst so in Zukunft deine Schweißfüße beim Sport reduzieren und dich mehr auf das eigentliche konzentrieren: Sport, Leistung und Training.

Viel Erfolg und schreib mir deine Tipps in die Kommentare!

Die besten Socken bei Schweißfüßen

Die besten Socken bei Schweißfüßen und stinkenden Füßen

Früher hieß es immer die besten Socken bei Schweißfüßen seien Socken aus Baumwolle. Da ich mein ganzes Leben unter Schweißfüßen leide trug ich eigentlich die ersten Jahrzehnte meines Lebens ausschließlich Socken aus Bomwolle aber mittlerweile habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht. In diesem Artikel werde ich euch alle meine Erfahrungen und Empfehlungen bezüglich der richtigen Wahl von Socken bei Schweißfüßen. Ich stelle euch in diesem Artikel Sportsocken, Socken für den Sommer, Businesssocken und meine Alltagssocken vor.

Hier kommt ihr direkt zu den jeweiligen Passagen:
Direkt zu den Sportsocken
Direkt zu den Socken im Sommer / Sneakersocken
Direkt zu den Business-Socken
Direkt zu meiner Empfehlung für Alltagssocken

Oder du liest dir den Artikel komplett durch und ich informiere dich noch über die Gründe wieso einige Socken schlechter – oder besser – bei Schweißfüßen sind.

Welche Socken du vermeiden solltest

Socken und das Schuhwerk sind zwar nicht für den Schweißfuß verantwortlich, können aber das Schwitzen verstärken und Symptome wie aufgeweichte Haut oder stinkende Füße verstärken. Es ist also wirklich wichtig auf die richtigen Socken zu achten.

Ich selber habe früher auf Anraten immer Baumwollsocken getragen. Es gibt aber deutlich bessere Socken bei Schweißfüßen.
Ich selber habe früher auf Anraten immer Baumwollsocken getragen. Es gibt aber deutlich bessere Socken bei Schweißfüßen.

Auf diese Socken solltest du verzichten:

  • Billige Socken aus Synthetik

Wer billige Socken z.B aus Polyester anzieht dessen Füße werden wohl sofort nach dem Anziehen der Socken schwitzen. Es gibt wohl nichts schlimmeres. Das Polyester bzw. Synthetikgarn erhitzt die Haut (besonders schlimm in geschlossenen Schuhen), ist nicht atmungsaktiv und nimmt keinerlei Feuchtigkeit auf. Zwar sind diese Socken besonders billig aber an der Gesundheit und den Socken sollte man speziell als jemand mit Schweißfüßen nicht sparen.

  • Socken aus Baumwolle

Baumwollsocken haben gegenüber den Socken aus synthetischem Stoff natürlich Vorteile. So nehmen sie etwas Feuchtigkeit auf und sie sind leichter und atmungsaktiver für den Fuß. Trotzdem haben sie ein großes Problem: Wenn sie durch den Schweiß einmal feucht sind bleiben sie das auch und trocknen nur langsam wieder. Außerdem speichert Baumwolle die Wärme was für Bakterien in Kombination mit der Feuchte in perfekter Nährboden ist.

Damit unsere Füße so wenig wie möglich Schwitzen ist es also notwendig Socken auszuwählen welche besonders luftdurchlässig sind und die Temperatur kontrollieren. Damit Bakterien und Pilzinfektionen vermieden werden sollten die Socken außerdem schnell trocknen. Besonders effizient gegen Bakterien und Pilzinfektionen sind natürlich Silberfäden – dazu aber später.

Die besten Socken gegen Schweißfüße

Nun widmen wir uns dem eigentlich Thema. Da es verschiedenste Socken für verschiedene Bedürfnisse gibt habe ich diese aufgeteilt und verrate euch dann jeweils meine Empfehlung. Am Ende gibt es dann noch meinen Tipp welche Socken ich täglich als Alltagssocken trage.

Beim Sport: Socken gegen Schweißfüße

Neben Vereinssportarten wie Fußball und Basketball bin ich auch so immer sportlich aktiv. Egal ob ich im Fitnessstudio bin oder mit meiner Freundin zum squashen gehe. Natürlich verwende ich dann beim Sport keine Tennissocken aus Baumwolle sondern meine speziellen Sportsocken.

Meine klare Empfehlung sind hier die SaferSox Sportsocken.

SaferSox Sportsocken: Speziell gegen stinkende Füße

Ich trage die SaferSox mittlerweile immer beim Sport und habe einfach tolle Erfahrungen mit ihnen gemacht. Nicht nur die Passform und Bequemlichkeit sondern auch das leichte Gewebe und die Silberfäden gegen stinkende Füße überzeugen mich komplett. Die Socken kosten auf Amazon im 3er Pack zwischen 6 und 15 Euro (hier auf Amazon).

Das Werbeversprechen der SaferSox sollte man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Für tagelanges Tragen ohne Waschen

Ihr kennt bereits meine Tipps und ansichten und ich empfehle Socken spätestens nach einem Tag zu wechseln. Und auch wenn es mit den SaferSox Sportsocken (hier auf Amazon erhältlich: SaferSox Sportsocken ) wohl generell möglich wäre möchte ich euch davon abraten.

Das besondere an den Sportsocken von SaferSox ist die Polygiene-Technologie. Dahinter verbirgt sich einfach gesagt ein Anteil von Silberchlorid-Fäden. Silberchlorid ist ähnlich wie andere Metalle antibakteriell und antiseptisch. Der Effekt wird als Oligodynamie bezeichnet. Die Ionen der Metalle töten Bakterien (und natürlich auch Fußpilze).

Das verhindert zwar nicht das Schwitzen an den Füßen jedoch aber eine Bildung von Bakterien ( Wieso stinken Füße? (Und wie kann ich das verhindern) ) und dadurch das Stinken der Füße.

Die SaferSox sind ansonsten natürlich optimal für Sportler angepasst. So rutschen sie nicht und regulieren die Wärme der Füße. Damit unterstützen sie noch einmal, dass die Füße weniger Schwitzen. Wer die SaferSox zum ersten Mal anzieht wird ein etwas ungewöhntes Gefühl dabei haben denn die Socken sind so leicht und luftig dass man sie kaum an den Füßen spürt.

Update:

Einige Zeit ist vergangen seitdem ich diesen Artikel geschrieben habe. Ich habe nun die SaferSox in einem Selbstversuch an ihr Limit gebracht: über 72 Stunden lang am Stück getragen, eine Flugreise von Deutschland in die USA.

Das Fazit: Die SaferSox stinken nicht! Trotz meines Schweißfußes, trotz der meisten Zeit in Lederschuhe und trotz dem Wechseln von Hitze und Kälte kann ich mich nicht beklagen. Die SaferSox blieben frisch und haben nicht gestunken!

Im Sommer: Sneakersocken und Zehensocken bei schwitzigen Füßen

Speziell der Sommer ist die Leidenszeit von uns Schweißfüßlern. Zwar hat man hier die Möglichkeit auf offene Schuhe wie Sandalen und FlipFlops auszuweichen aber oft schwitzen die Füße dann trotzdem. Spätestens wenn man im Sommer geschlossene Schuhe trägt leidet man. Ich kann nur davon abraten auf Socken im Sommer zu verzichten. Der Schweiß dringt dann direkt in die Schuhe ein. Ein feuchtes und warmens Schlaraffenland für Bakterien. Die Schuhe werden unerträglich stinken und jeden Fuß denn man in diese Schuhe steckt werden genauso stinken.

Man sollte also zu entsprechenden Sneakersocken und den etwas spezielleren Zehensocken greifen. Die Socken empfehlen sich wer im Sommer bequeme Sneakers oder leichte Halbschuhe zu einer kurzen Hose trägt.

  • Sneakersocken Empfehlung

Meine absoluste Sneakersockenempfehlung bei Schweißfüßen sind die Socken von Sneaker Bambussocken. Die Socken enthalten tatsächlich Bambusszellstoff und daher kommt auch die antibakterielle Wirkung. Aus diesem Grund werden Bambusbretter übrigens auch als Schneidebretter verwendet. Die enthaltenen Gärstoffe wirken hier antibakteriell.

Zusätzlich soll der Bambus Schweiß besonders gut aufnehmen. Die Socken sind ehrlich gesagt auch für Sport und den Alltag sehr gut geeignet da sie aus wirklich festen aber trotzdem bequemen Stoff bestehen. Bei Amazon kosten die Socken im 6er Pack 12 Euro also 2 Euro pro Paar.

  • Zehensocken bei Schweißfüßen in FlipFlops und Zehenschuhen. 

Jetzt kommen wie zu ganz besonderen Socken. Die Zehensocken. Die Zehensocken sind nicht nur ein Spezialprodukt für alle die sogenannte Barfußschuhe oder Zehenschuhe tragen sondern auch für Leute die in FlipFlops Schweißfüße bekommen aber trotzdem nicht auf diese verzichten möchten. Ehrlich gesagt hat man in Zehensocken ein ganz anderes Lauf- und Fußgefühl und ich ziehe sie immer wieder gerne an! Natürlich ist hier der Produktionsaufwand deutlich höher und die Zehensocken kosten über 10 Euro das Paar auf Amazon.

Socken bei Schweißfüßen in Lederschuhen und im Büro

Egal ob bunt oder schwarz: Die Business-Socken von SaferSox sind meine Favoriten.
Egal ob bunt oder schwarz: Die Business-Socken von SaferSox sind meine Favoriten.

Wer Anzug oder Lederschuhe trägt benötigt natürlich schwarze, lange Socken. Zwar sind Lederschuhe generell gut geeignet wenn man einen Schweißfuß hat, da sie atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit zu einem gewissen Grad aufnehmen, aber trotzdem habe ich immer das Gefühl gehabt, dass meine Füße nach einem langen Tag in Lederschuhen besonders stark stinken. Das könnte natürlich damit zu tun haben dass man die Schuhe oft über den Tag an hat und nicht auszieht.

Daher meine Empfehlung für schwarze Businesssocken bei Schweißfüßen. Auch hier fällt meine Wahl auf die Socken von SaferSox, undzwar die SaferSox Business-Socken. Dahinter steckt die gleiche Technologie wie bei den Sportsocken jedoch handelt es sich dabei äußerlich um ganz normale Business-Socken. Genau wie bei den SaferSox Sportsocken verspricht SaferSox auch hier tagelanges Tragen ohne dass die Socken in die Wäsche müssen – und auch hier möchte ich euch trotz der Qualität der Socken davon abraten. Entscheidend hierfür sind die eingearbeiteten Silberfäden welche antibakteriell wirken.

Trotzdem sind das einfach meine liebsten Socken wenn es um Business-Socken geht. Durch die Silberfäden riechen die Socken nicht und die Füße fühlen sich auch am Ende eines langen Tages frisch an. Also die perfekten Business-Socken bei Schweißfüßen. Die SaferSox Sportsocken gibt es auf Amazon für 9,90 Euro.

Meine Empfehlung für Alltags-Socken bei Schweißfüßen

Ich hoffe ich konnte euch jetzt einen guten Überblick geben und was meine Empfehlungen für Socken bei Schweißfüßen für euch sind. Wer unter Schweißfüßen leidet für den ist die Auswahl der richtigen Socken einfach sehr wichtig und das sollte nicht unterschätzt werden. Die richtige Fußpflege und Behandlung ist eine Seite aber die Socken trägt man meistens 12 Stunden am Tag. Wer hier also in vernünftige Socken investiert wird schon bald feststellen wie sich die allgemeine Fußhygiene verbessert und auch warme Tage angenehmer werden.

Richtige Socken gegen Schweißfüße, das heißt weniger feucht-nasse Socken, weniger Gestank und weniger Beschwerden an den Füßen.

Mein Empfehlung lautet also ganz klar auch im Alltag auf die richtigen Socken zu setzen. Ich trage im Alltag meistens die SaferSox Sportsocken. Sie sind unglaublich bequem, relativ günstig und drücken weder im Sportschuh noch im Sneaker oder Halbschuh. Trotz dem Werbespruch von SaferSox wasche ich die Socken nach einmaliger Benutzung.

Aufgeweichte Haut durch Schweißfüße

Wer unter Schweißfüßen leidet dessen Haut ist auf aufgeweicht.

Ich leide seit meiner Kindheit unter Schweißfüßen und so stark dass die Haut an Füße nach einem langen Tag in geschlossenen Schuhen regelrecht aufgeweicht ist. Aufgeweichte Haut durch Schweißfüße ist ein Problem welches viele Betroffene von Schweißfüßen plagt und vor allem im Winter fast unvermeidbar ist. Ich berichte dir in diesem Artikel über meine Vorgehensweise aufgeweichte Haut durch Schweißfüße zu verhindern und die Haut danach zu pflegen damit die Haut dann nicht einreißt, austrocknet oder sich Fußpilz bildet.

Was die Haut an den Füßen besonders macht

Wer sich in einem Drogerieladen umgeschaut hat wird feststellen dass sich ganze Regale damit befassen

Anders als der hier abgebildete Querschnitt der Haut ist die oberste Schicht der Haut an der Fußsohle deutlich dicker und neigt daher eher zum aufweichen durch Schweiß und Flüssigkeit.
Anders als der hier abgebildete Querschnitt der Haut ist die oberste Schicht der Haut an der Fußsohle deutlich dicker und neigt daher eher zum aufweichen durch Schweiß und Flüssigkeit.

wie man die dicke Hornhaut der Füße bekämpfen kann. Denn genau diese Hornhaut macht die Haut an den Füßen so besonders.

Sie ist besonders Dick und and der Fußsohle und Ferse besonders ausgeprägt. Vor einiger Zeit haben sich Wissenschaftler damit beschäftigt wieso die Haut an den Füßen so dick ist (englischsprachige Quelle: ScienceDaily ) und kamen zu dem Ergebniss dass die Fußsohlen hauptsächlich aus der äußeren Hautschicht, der Epidermis, bestehen. Diese Hautschicht ist in der Lage Zellteilung mit einer weitaus höheren Frequenz durchzuführen.

Das ist übrigens auch der Grund wieso Tätowierungen an der Fußsohle relativ schnell verschwinden: Die Farbpartikel werden schnell abgebaut da die Zellen ersetzt werden.

Aufgeweichte Hornhaut an den Füßen

Fußpflege wie Fußbäder oder die Hornhaut entfernen sollte man regelmäßig durchführen.
Fußpflege wie Fußbäder oder die Hornhaut entfernen sollte man regelmäßig durchführen.

Aus diesem Grund neigt die Hornhaut an den Füßen dazu zu „wuchern“ und es empfiehlt sich die Hornhaut zum Beispiel mit einem Hornhautentferner zu behandeln.

Speziell diese schlecht durchblutete Hornhaut macht die Haut an den Füßen so besonders und ist die Haut die bei Schweißfüßen aufweicht und dann zu Problemen führt.

Genau diese Hornhaut neigt dann zu Blasen und die abgestorbene Haut dient vor allem Bakterien wie den Brevibakterien als optimale Nährquelle. Diese Bakterien und deren Ausscheidungen sind dann für den Gestank nach Käse an den Füßen verantwortlich. Unser Ziel sollte also sein dass so wenig Hornhaut wie möglich aufgeweicht wird und abstirbt.

Probleme durch aufgeweichte Haut an den Füßen

Ich persönlich habe diese Probleme meist im Winter denn im Sommer trage ich zumeist sehr leichte

Wer die falschen Socken trägt und darin schwitzt dessen Haut an den Füßen weicht ein.
Wer die falschen Socken trägt und darin schwitzt dessen Haut an den Füßen weicht ein.

oder offene Schuhe ( Zu meinem Artikel Schweißfüße in Sandalen und Flip Flops ) welche besser durchlüftet sind. Natürlich schwitzen die Füße auch im Sommer extrem durch die Wärme aber durch die Durchlüftung weichen die Füße seltener durch den Schweiß ein.

Richtig problematisch wird es jedoch im Winter wenn man – um der Kälte entegegen zu wirken – geschlossene Schuhe und oft noch dicke Socken trägt. Hier fangen die Probleme beim Aufweichen der Haut durch Schweißfüße erst richtig an:

  • Haut schält sich und schuppt sich ab
  • Hornhaut verfärbt sich und stirbt ab
  • Risiko von Pilzinfektionen und Bakterienbefall steigt rapide
  • Haut trocknet und reißt ein
  • Schmerzen und Juckreiz an den Fußsohlen

Wer regelmäßig unter aufgeweichter Haut durch Schweißfüße leidet kennt diese Probleme. Einige sind eher kosmetischer Natur wie dass sich die Haut abschält oder verfärbt, andere können zu einem ernsthaften gesundheitlichen Problem werden wie Fußpilz oder eingerissene Haut (vor allem an den Zehen).

Aber was können wir gegen die aufgeweichte Haut unternehmen?

Was tun gegen aufgeweichte Haut an den Füßen

Es ist keine Überraschung wenn ich euch sage dass man das Schwitzen an den Füßen verhindern muss. Jedoch können wir noch konkret gegen die Feuchtigkeit vorgehen und verhindern dass die Haut permanent feucht ist. 

1. Füße gründlich Waschen

In erster Linie empfehle ich die Füße gründlich zu waschen. Die Füße zu waschen ändert zwar nichts daran, dass diese Schwitzen, eliminiert aber Bakterien und mögliche Pilzerreger. Am besten eignet sich dafür eine antibakterielle Flüssigseife. Besonderen Augenmerk sollte man auf die Zehzwischenräume legen. Nach der Füßwäsche sollte man die Füße komplett trocknen – auch hier wieder besonders die Zehzwischenräume beachten.

2. Antitranspirantes Fußdeo auftragen

Wer das Aufweichen der Haut vermeiden möchte sollte die Füße täglich und gründlich pflegen.
Wer das Aufweichen der Haut vermeiden möchte sollte die Füße täglich und gründlich pflegen.

Um den Schweißfuß einzudämmen und die Füße trocken zu halten ist direkt nach dem Waschen des Fußes ein antitranspirantes Fußdeo anzuwenden. Ich empfehle das Silver Active Fußspray von Hansaplast. Durch das enthaltene Silber wirkt das Deo besonders antibakteriell und so können sich keine Bakterien einnisten. Dazu verhindert das Deo auch noch dass die Füße schwitzen.

3. Fußpuder auftragen

Sobald das Fußdeo getrocknet ist nutze ich Fußpuder. Und ja, ich nutze es wirklich jeden Tag und trage es teilweise Mittags neu auf. Denn durch die permanente Reibung und die Socken sind die Füße ständig unter Belastung und das Deodorant kann oft nicht so lange auf der Haut wirken. Das Fußpuder (meine Empfehlung findest du hierFußpuder ) wirkt nicht nur antitranspirant und antibakteriell sondern nimmt auf den Schweiß und damit die Flüssigkeit auf.

Übrigens: Auch im Sommer nutze ich Fußpuder wenn ich Sandalen oder Flip-Flops trage. Das Puder ist nur leicht sichbar und hilft den Schweiß aufzunehmen damit die Füße trocken bleiben.

4. Die richtigen Socken

Nachdem wir unsere Füße gepflegt und behandelt haben geht es an die richtige Wahl der Socken. In meiner Kindheit wurde mir immer gesagt ich solle Baumwollsocken tragen da diese gegen Schweißfüße helfen.

Vielleicht trifft das auf einen leichten Schweißfuß zu aber bei mir haben sich die Baumwollsocken mit Schweiß vollgesogen. Das Resultat: Ich hatte wieder aufgeweichte Haut durch meine Schweißfüße.

Ich empfehle atmungsaktive Socken mit Silberfäden gegen Bakterien (und damit gegen Geruch). Aktuell fällt meine Wahl für Freizeit, Sport und Arbeit auf die Socken von FussFreunde, die TippTexx24 ® X-Static-Silbersocken. Die Socken sind extrem Robust, fühlen sich toll auf der Haut an und stinken wirklich nicht. Sie sind luftig und dadurch bleibt der Schweiß nicht an den Füßen und die Haut weicht nicht auf.

5. Die richtigen Schuhe

Gummistiefel sind für Menschen mit Schweißfüßen ein no-go.
Gummistiefel sind für Menschen mit Schweißfüßen ein no-go.

Natürlich sind auch die Schuhe entscheidend. Leider hat man da oft keine Alternative, besonders im Winter. Ich für meinen Teil friere lieber als dass ich im Winter schwitze. Denn egal wie warm meine Füße im Winter sind, sobald sie schwitzen und der Schuh feucht wird frieren meine Füße.

Generell sollte man mit Schweißfüßen natürlich Gummistiefel jeder Art vermeiden. Die Firma Geox wirbt seit einigen Jahren mit Geox, der Schuh der atmet und ich habe mit diesen Schuhen gute Erfahrungen gemacht.

Am liebsten habe ich aber natürlich die Monate die es mir erlauben leichte Sportschuhe oder Sneakers zu tragen.

Fazit

Wer unter Schweißfüßen leidet wird vermutlich auch unter aufgeweichter Haut leiden. Regelmäßige Fußpflege und meine 5 Schritte sollten helfen die aufgeweichte Haut in Zukunft zu vermeiden oder zumindest deutlich zu reduzieren.

Generell ist es immer wichtig die Füße genügend zu Lüften. Wer also nach einem langen Tag mit aufgeweichten Füßen nach Hause kommt sollte diese erst einmal Waschen und dann am besten keine Socken tragen und der Haut an der Luft ermöglichen zu trocknen. Über Nacht empfiehlt sich zusätzlich eine Creme um die Haut zu pflegen und das Austrocknen zu vermeiden. Meine Empfehlung hier ist die Gehwol Fußcreme.

Viel Erfolg und ich wünsche dir trockene und geruchsfreie Füße!

Schweißfüße in Sandalen und Flip Flops

Schwitzige Füße in Flip Flops oder Sandalen sind ein Problem welches behoben werden kann!

Wer unter Schweißfüßen leidet erhofft sich im Sommer durch luftiges Schuhwerk wie Sandalen oder Flip Flops trotz warmen Temperaturen eine Linderung. Leider schwitzen unsere Füße nicht nur wenn uns warm ist sondern auch bei Bewegung oder im normalen Alltag. All dies sind Anzeichen eines Schweißfußes oder auch Hyperhidrosis pedis. Wer also auch darauf verzichten möchte dass die Flip Flops durch den Schweiß an den Füßen quietschen und Sandalen und Badelatschen zu stinken anfangen der sollte meine Tipps zum Umgang mit Schweißfüßen und Sandalen bzw. Flip Flops lesen.

Die richtige Fußpflege gegen Schweißfüße in Sandalen

Trotz Freiluft schwitzen Füße in Sandalen und Flip Flops. Daher sollte man auf die richtige Fußpflege wert legen.
Trotz Freiluft schwitzen Füße in Sandalen und Flip Flops. Daher sollte man auf die richtige Fußpflege wert legen.

Auch im Sommer sollte man seine Füße pflegen um zu verhindern dass diese übermäßig schwitzen. Natürlich sind die Füße in Socken und geschlossenen Schuhen deutlich mehr beansprucht aber auch in offenen Schuhen hat man das Problem. Wer unter Schweißfüßen leidet wird auch vermehrt an der Fußsohle schwitzen. Vor allem bei günstigen Flip Flops führt dies vermehrt zu Problemen. Diese bestehen nämlich oft aus einfachem Schaumstoff oder Gummi. Diese Materialien sorgen für einen extremen Schweißfuß und nehmen auch keinerlei Feuchtigkeit auf. Das Resultat: Die Flip Flops werden immer rutschiger, quietschen und darin zu laufen wird immer unangenehmer.

Aus diesem Grund sollte man auch im Sommer in Sandalen oder Flip Flops darauf achten wie man die Füße pflegt:

  • Füße gründlich reinigen:

Trotz Frischluft ist es möglich dass sich Fußpilz einnistet oder Bakterien zwischen den Zehen verbleiben welche für den typischen Käßefuß-Gestank sorgen. Daher beginnt eine Fußpflege bei gründlich gereinigten Füßen. Um alle Bakterien zu entfernen empfehle ich die Palmolive antibakterielle Flüssigseife.

  • Fußdeodorant nutzen

Wer Sandalen oder Flip Flops trägt wird eher kein Problem mit stinkenden Füßen haben. Aber ein Deo für die Füße sollte deswegen trotzdem nicht weggelassen werden. Die speziellen Deos helfen das Schwitzen zu unterbinden und sind ein gutes Mittel gegen Bakterien und Fußpilze. Die besten Erfahrungen habe ich mit de Silver Active Fußspray von Hansaplast gemacht.

  • Fußpuder verwenden

Auch ohne Socken kann ein Fußpuder eine echte Erleichterung sein. Natürlich bringt einem das Fußpulver nicht über den ganzen Tag vor allem wenn mal viel Unterwegs ist und die Latschen oder Flip Flops lange trägt. Aber ein Fußpuder kann einem für einige Stunden trockene Füße versrprechen. Ich empfehle dieses Fußpuder: Fußpuder.

Mit dieser Fußpflege (die man natürlich zu jeder Jahreszeit und bei anderem Schuhwerk nutzen kann) wird der Fuß länger frisch bleiben, weniger Schwitzen und auch weniger stinken. Trotzdem liegt das Problem oft auch an den Sandalen an sich.

Flip Flops sind zwar günstig aber führen auch bei Kindern zu Schweißfüßen.
Flip Flops sind zwar günstig aber führen auch bei Kindern zu Schweißfüßen.

Auch Kinder haben in Flip Flops schwitzige Füße

Auch bei Kindern und Jugendlichen ist das Problem der schwitzigen Füße vorhanden.  Obwohl es durch den Wachstum oft nicht sinnvoll erscheint teure Schuhe zu kaufen sollte man auch bei Kinden darauf achten Flip Flops eher zu vermeiden.

Nicht nur dass die Füße dann zum Schwitzen neigen: Auch können Flip Flops und schlecht sitzende Sandalen dazu führen dass ein falscher Laufstil antrainiert wird.

Flip Flops und Sandalen gegen Schweißfüße

Das größte Problem bei diesen offenen Schuhen ist das Material. Dieses besteht meist aus Gummi oder Plastik. Das führt natürlich zu einem günstigen Preis ist aber weder umweltschonend noch schonend für die Füße und die Haut. Die Sohlen nehmen keine Feuchtigkeit auf und ermöglichen es der Fußsohle auch nicht zu atmen. Das führt zu einer verstärkten Schweißbildung. Desto länger man mit diesen Latschen läuft desto stärker wird die Schweißbildung und die Schuhe fangen an zu rutschen.

Wer seinen Füßen etwas gutes tun möchte und nebenbei noch auf nachhaltige und nachwachsende Rohstoffe setzen möchte dem empfehle ich anderes Schuhwerk.

Hier sind meine Empfehlungen für Sandalen und Flip Flops gegen Schweißfüße:

  • Die Klassiker: Birkenstocks
Mit meinen Schweißfüßen liebe ich die Birkenstocks und kann sie nur empfehlen.
Mit meinen Schweißfüßen liebe ich die Birkenstocks und kann sie nur empfehlen.

Ich war früher immer zu geizig für Birkenstocks – Sandalen für 40 Euro? Am Strand bekomme ich beim Händler günstige Flip Flops für unter 10 Euro. Na gut, die Flip Flops haben auch nur den Urlaub überlebt. Seit mittlerweile 3 Jahren habe ich nun ein Paar klassischer Birkenstocks. Und was soll ich sagen: Ich liebe sie. Ich habe dieses Modell: Birkenstock Classic was wirklich die klassischen „Jesuslatschen“ sind.

Birkenstocks haben eine Sohle aus Kork welche für eine gute Durchlüftung sorgen und die Feuchtigkeit aufnehmen. Hinzu kommt die geniale Verarbeitung. Wer Schweißfüße hat dem empfehle ich Birkenstocks als Sandalen im Sommer und als Hausschuhe! Meine Empfehlung die Birkenstock Classic

  • Die gesunde Flip Flop Alternative: Zimtlatschen
Wer Zimtlatschen trägt sollte diese während einem Strandspaziergang ausziehen.
Wer Zimtlatschen trägt sollte diese während einem Strandspaziergang ausziehen.

Zimtlatschen sind Flip Flops mit einem Fußbett aus Seegras und einer Füllung aus Zimtpulver. Die Schuhe an sich verbreiten schon allein durch die Füllung aus Zimtpulver einen angenehmen Geruch. Hinzu kommt das Fußbett aus Seegras welches sehr luftdurchlässig ist und so perfekt für schwitzige Füße sind. Wichtig ist aber dass diese Flip Flops nicht nass werden sollten. Meine Empfehlung findest du hier: Zimtlatschen

  • Wer sich nicht von seinen Flip Flops trennen kann: Flip Flop Socken

Wer ein besonders liebes Paar Flip Flops hat der sollte wenigstens etwas dagegen machen dass die Füße direkt mit dem billigen Fußbett aus Plastik oder Gummi in Kontakt kommen. Ideal dafür sind spezielle Zehensocken die extra entwickelt worden sind um Flip Flops mit Socken zu tragen.

Fazit

Ja, klassische Flip Flops, Latschen und Sandalen sind nicht unbedingt geeignet wenn man Schweißfüße hat. Trotz der frischen Luft schwitzen die Füße, können stinken und wenn das Fußbett erstmal feucht ist kann man auch ausrutschen. Daher ist auf die richtige Fußpflege zu achten und im besten Falll neue und besser geeigneten Latschen. Viel Erfolg!